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Kaum neue Parkplätze im Dorfkern

Cölbe Kaum neue Parkplätze im Dorfkern

Das Konzept zur Gestaltung der Straßenräume rund um das ehemalige Luweco-Gelände findet auch bei der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Zustimmung.

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Bei einer Verkehrsschau in Cölbe wurde über die Straßen rund um das ehemalige Luweco-Gelände und über die Alte Dorfstraße (Bild oben) gesprochen.

Quelle: Götz Schaub

Cölbe. Cölbe verändert sich. Erschloss der Ort mit dem großen Baugebiet „Grüne Bette“ zunächst neues Land zum Bebauen, verändert und erneuert sich Cölbe seit einiger Zeit von innen heraus. Jede Straße, die aufgerissen wird, sei es um Kanäle zu erneuern oder andere Leitungen, wird nicht einfach so wieder zu gemacht.  Jeder Straßenaufbruch setzt viel mehr  einen Mechanismus in Gang, der überprüft, ob die Straße nicht gleich von ihrer Anlagenstruktur neu ausgelegt werden kann, um nutzerfreundlicher zu werden. Insbesondere geht es dabei um Barrierefreiheit für ältere Mitbürger, die zum Beispiel schlecht Bordsteine überwinden können, Kinder und Personen, die etwa mit Kinderwagen unterwegs sind.

Die Gartenstraße oder die Schulstraße sind Beispiele, wie diese Barrierefreiheit gewonnen werden kann, ohne dass Autofahrer das Gefühl bekommen, dass die Absenkung der Gehwege eine Einladung zum schnelleren Durchfahren darstellen. Nun im Zuge des Neubaus des Kindergartens und des Alten- und Pflegeheims auf dem ehemaligen Luwecogelände sollen auch die Straßen „Am Schubstein“, „Feldstraße“, „Breslauer Straße“ und „Luwecostraße“ barrierefrei verändert werden.

Doch zeigt das Konzept auch ganz deutlich auf, dass der Parkraum für zusätzliche Fahrzeuge in Cölbes Dorfkern sehr begrenzt ist und wohl auch bleiben wird. Auf dem Gelände, auf dem Altenheim und Kindergarten gebaut werden, werden kaum Parkplätze entstehen.   So  wird sich allein schon das Personal der beiden Einrichtungen weitgehend in der Umgebung Parkplätze suchen müssen.

Damit die umliegenden Straßen nicht täglich von Parkplatz suchenden Autofahrern unnötig belastet werden, ist es Bürgermeister Volker Carles dringendes Anliegen über Alternativ-Stellplätze und ein entsprechendes Leitsystem nachzudenken. Ihm ist schließlich auch schon zu Ohren gekommen, dass Anlieger der umliegenden Straßen befürchten, dass ihre Straßen sonst so zugeparkt werden, dass sie selbst keinen Platz mehr finden beziehungsweise Schwierigkeiten bekommen, aus ihren Grundstückseinfahrten auf die Straße zu gelangen.

von Götz Schaub

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