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Kaffee kochen und Gesang auf der Hügelsbirke

Geselligkeit Kaffee kochen und Gesang auf der Hügelsbirke

Schon von Weitem war der Gesang kräftiger Männerstimmen zu hören, die zusammen mit den Vogelstimmen die Ruhe des Waldes durchdrangen.

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Traumwetter und tolle Stimmung herrschte am Pfingstmontag auf der Hügelsbirke.

Quelle: Elvira Rübeling

Wetter. Der Gesang begleitete die Besucher auf ihrem Weg hinauf zum höchsten Punkt der Hügelsbirke. Beim Näherkommen stellte sich heraus, dass die Sänger des „Orpheus“ Wetter und die des Männergesangvereins Oberrosphe, unter der Leitung von Kurt Latzko, beispielsweise mit dem Lied „Im Wald“ und dem „Trinklied“ schon für die richtige Stimmung auf der großen Lichtung sorgten.

„Seit über hundert Jahren gehört das Kaffeekochen des Orpheus, der sich im Jahr 1906 aus dem seit 1838 bestehenden Männerchor in Wetter gegründet hatte, am Pfingstmontag zur festen Tradition“, teilte einer der ältesten Sänger, Otto Schwarz mit.

In den Anfangsjahren der Veranstaltung kamen die Sänger dort morgens um 6 Uhr zum Kaffeekochen und Frühstücken zusammen, bevor sie zum gemeinsamen Kirchgang zurück nach Wetter aufbrachen. „Anschließend ließen sie dann den Tag in den Kneipen Wetters ausklingen“, verriet der Vereinsvorsitzende Dieter Rincke. Irgendwann wurde das ganze Spektakel auf die Hügelsbirke verlegt. So wie am vergangenen Pfingstmontag fand nach einem gemeinsamen Frühstück, zu dem sich diesmal dank des schönen Wetters zahlreiche Besucher eingefunden hatten, ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Thierfelder, Pater Christoph und dem Posaunenchor Wetter-Todenhausen statt.

Und wie seit über hundert Jahren, ließen die Besucher den Tag mit einem gemütlichen Beisammensein, mit Essen, Trinken und gemeinsamen Singen ausklingen.

Dabei griffen Chorleiter Kurt Latzko, Eckard Scherer und Bernd Haselbauer zu den Instrumenten und sangen mit den 19 Sängern des MGV Oberrosphe und auch mit allen Besuchern, die daran Spaß hatten.

von Elvira Rübeling

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