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Jugendliche haben eine Mission: Hessen erreichen

Einsatz für den Glauben Jugendliche haben eine Mission: Hessen erreichen

70 Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 bis 20 Jahren aus vier Ländern bereiteten sich in der vergangenen Woche erstmals in Wetter auf einen Einsatz in dem missionarischen Camp von „Teens in Mission“ vor.

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Volkstümlich und sehr abwechslungsreich

Während des „Weltmissionsabends“ kauerten die Jugendlichen betend auf den Treppenstufen, über ihnen ein leuchtenden Kreuz.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Trotz der Ferien war die Wollenbergschule nicht die ganze Zeit verwaist. Mit den Mitarbeitern waren es insgesamt 122 Menschen. Geschlafen wurde in der Sporthalle, Seminare und Workshops fanden in den Schulräumen statt.

„Reach Hessen“, übersetzt:Erreiche Hessen, will Teenager zu einem evangelistischen Lebensstil ermutigen. Schulung, Gemeinschaft und praktische Evangelisationseinsätze sollen Motivation dafür schaffen. Die in Teams ausgesandten Jugendlichen sollen noch bis zum 12. August ihrerseits sechs hessische Einsatzgemeinden in Herborn, in Laubach und in Südhessen motivieren und in der evangelistischen Arbeit unterstützen. Das nötige Rüstzeug, neben dem festen christlichen Glauben, den die Teilnehmer als wichtigste Voraussetzung bereits mitbringen, wird ihnen während des einwöchigen so genannten Vorbereitungskongresses vermittelt. Jeden Morgen geht es mit Bibelarbeit los, es folgen Teamtreffs, Workshops, in denen es beispielsweise um kreative Dinge wie Tanz, Pantomime, Theater oder Moderation geht, Seminare mit theologischer Schulung und Themenabende.

Zielgruppen in den Einsatzgemeinden können beispielsweise Jugendliche ohne feste Freizeit-Anlaufpunkte sein, aber auch Konfirmanden, die man ansprechen will, um sie auch nach ihrer Einsegnung weiter in die Gemeinde zu integrieren und für Glauben und Kirche zu begeistern, erläuterten der aus Weiterstadt stammende organisatorische Leiter Andreas Heck und Progammmanagerin Anna Mühlbauer aus München.

Der Kontakt nach Wetter kam über Lothar Rapp zusstande, den Gemeinschaftspastor der Evangelischen Chrischona-Stadtmission Wetter. „Wir haben die Menschen aus Wetter als sehr gastfreundlich erlebt, von der Schuldirektorin bis zum Hausmeister sind alle sehr offen und entgegenkommend“, betonte Heck.

Am Montag fand ein Weltmissionsabend statt, während dem die ausländischen Teilnehmer sich vorstellten. Neben allgemeinen Informationen über die Länder und das Leben dort ging es auch um die Situation der Christen und die Ausübung des Glaubens. Zwei Mädchen aus Frankreich, die ursprünglich aus Guadeloupe stammen, sangen. Mit einem sehr flotten, fröhlichen und gut choreographierten Tanz in der Art einer Popgruppe präsentierten sich fünf junge Frauen und zwei Männer aus Taiwan. Je vier weibliche und männliche Jugendliche und eine Begleiterin waren aus Ägypten angereist. Sie berichteten in optimistischem Ton, dass in ihrer Heimat christliche Bücher, Fernsehprogramme und andere Medien produziert und verbreitet werden dürften.

von Manfred Schubert

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