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Gut geschnitten, gerätselt und gestapelt

Förderkreis Christenberg Gut geschnitten, gerätselt und gestapelt

48-Stunden-Aufgabe, Quiz, schießen mit einer Kinderarmbrust und mit kleinen Klötzchen hoch hinaus. Der Förderkreis Christenberg kämpfte am Wochenende bei „Mein Verein bei HR 4“.

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Türmchen bauen: Die Christenberg-Förderer erwiesen sich als geschickte Stapler.

Quelle: Sonja Achenbach

Münchhausen. Sechs Männer stehen bereit. Von einer großen Kiste voller kleiner Holzklötzchen hin zu einer kleinen, viereckigen Platte bilden sie eine Kette. Regionalreporter Thomas Korte erklärt den Radiohörern: „Sie stehen hier voller Tatendrang mit den Händen in die Hüfte gestemmt - ich glaube wir sollten sie nicht warten lassen.“

Lange Zeit sind Wolfgang Vajen, Armin Feulner, Jürgen Funk, Peter Funk und Andreas Groß mit viel Ruhe bei der Sache. Mehr auf Stabilität, als auf Höhe bedacht, wächst der Turm zwar recht langsam, aber doch stetig. Die 100 Zentimeter, die für die Bonus-Runde notwendig sind, sollten kein Problem sein. Erst als die Zeit knapp wird, kommt Hektik auf. Alle helfen mit, aber die 100 Zentimeter werden nicht ganz erreicht. Die Männer nehmen das Ergebnis sportlich und sind mit den 890 erreichten Punkten zufrieden.

Viel besser läuft es für den „Förderkreis Christenberg“ dann in der Bewertung ihrer 48-Stunden-Aufgabe. Aus den drei eingereichten Vorschlägen wählte HR 4 die Märchenfiguren von Hänsel und Gretel und der bösen Hexe. Schon der Maler Otto Ubbelohde nahm das Küsterhaus von Münchhausen als Vorlage für das Hexenhäuschen. Vajen ist davon begeistert, wie schnell ihnen eine Firma aus Bottendorf bei der Umsetzung half: Für die Silhouetten von Hänsel, Gretel und der Hexe, lebensgroß herausgeschnitten aus Stahlplatten, erhält der Verein 1000 Punkte - mehr geht nicht.

„Wir sind eher durch Zufall zu einem Kandidat für ,Mein Verein‘ geworden,“ berichtet Armin Feulner. Seine selbst gestaltete Bewerbung war eigentlich dafür gedacht, den Burgwald als „schönste Wanderregion“ bekannter zu machen. Aber den Vorschlag der Redaktion, mit dem Förderkreis Christenberg bei dem Radio-Wettbewerb teilzunehmen, nahmen die Beteiligten aber gerne an.

400 Punkte. Je 100 für jede richtig beantwortete Frage erreichten die Münchhäuser beim Quiz. Einzig bei der Frage nach der Anzahl der Nordic-Walking-Parks in den Burgwald-Gemeinden liegen sie daneben. Walter Krumpholz macht es beim Schuss mit der Kinderarmbrust noch mal spannend: Der erste Schuss geht daneben.

Der zweite Versuch lässt jedoch keinen Zweifel daran, warum die Vorsitzende des Vereins, Antje Coburger, Krumpholz zum Schützen bestimmt hat. Der große Apfel fällt unter lauten Applaus der Zuschauer - und so verdoppeln sich die erreichten 400 Punkte aus dem Vereinsquiz. 2690 Punkte - so lautet das Endergebnis für den Förderkreis Christenberg aus Münchhausen. Den Applaus des Publikums und die Gratulation der HR-4-Moderatoren haben sich Coburger und ihre Mitstreiter redlich verdient.

von Sonja Achenbach

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