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Großes Interesse an Nahwärme

Energie Großes Interesse an Nahwärme

Vor wenigen Wochen wurden vom Arbeitskreis Nahwärme Schönstadt alle Hausbesitzer gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, Nahwärme für Heizung und Brauchwassererwärmung zu beziehen.

Schönstadt. Der eigene Heizkessel, ob Öl, Festbrennstoff, Gas oder die Elektroheizung wäre dann überflüssig. Inzwischen liegen für mehr als 95 Prozent aller Häuser die Antworten vor: Mehr als 70 Prozent aller Hausbesitzer möchten Nahwärme beziehen, falls sie günstiger zu haben ist als das bisher verwendete Brennmaterial.

Vor allem ist es vielen sehr wichtig, nicht mehr vom Öl abhängig zu sein und zusätzlich etwas Positives für die Umwelt zu tun. Die Wärme käme dann von dem Heizwerk, das beim örtlichen Sägewerk mit eigenen Abfällen beschickt wird, mittels Kraft-Wärme-Kopplung auch Strom herstellt und bereits den Nachbarn Hof Fleckenbühl mit Wärme versorgt. Dieses Heizwerk hat noch sehr viel Wärme abzugeben und könnte einen Ort wie Schönstadt mit seinen fast 400 Häusern problemlos versorgen.

Wie so eine Versorgung im einzelnen aussieht, wird gerade geprüft: Im Rahmen der von der Gemeinde vergebenen Machbarkeitsstudie gehen Experten der Firma Seeger gemeinsam mit Schönstädter Bürgern durch den Ort und erkunden die Möglichkeiten, wie die Wärmerohre verlegt werden könnten, um kurze Wege und kaum Verluste in Kauf nehmen zu müssen. Alle Schönstädter sind gespannt, wie viel Geld sie mit Nahwärme sparen können und wie viel Platz sie im Keller gewinnen durch Wegfall der Öltanks und der Heizanlage. Die Antworten soll die beauftragte Firma schon bald nach der Sommerpause vorlegen.

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