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Glühweindurst und Bratwursthunger gut geschätzt

Bürgeln Glühweindurst und Bratwursthunger gut geschätzt

Zum dritten Mal veranstaltete die Initiativgruppe „Bürgelns Zukunft“ einen vorweihnachtlichen Nachmittag unter dem Motto „Weihnachtszauber“.

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Mit weihnachtlichen Weisen bereicherten die Bürgelner „Freunde der Volksmusik“ die Veranstaltung. Der Weihnachtsmann verteilte kleine Gaben an die Kinder.

Quelle: Manfred Schubert

Bürgeln. Wie im Vorjahr fand er wieder auf „Ennersch Hob“, dem Hof der Familie Metz gegenüber der Grundschule, statt. Etwas war allerdings anders. Schon zu Beginn um 15 Uhr strömten die Menschen nur so auf den mit Verkaufsständen und Feuerstellen hergerichteten Hof und am Ende übertrafen die etwa 500 Besucher die Erwartungen der Veranstalter bei weitem. Mit der Verpflegung hatte man gerade richtig kalkuliert.

Kurz nach dem für 18 Uhr angesetzten Veranstaltungsende waren Glühwein und Bratwurst komplett ausverkauft. Vielleicht ist das erklärte Ziel, mit dieser nicht kommerziell ausgerichteten Geselligkeit Gemeinschaft herzustellen, indem man die Dorfbewohner vor dem Weihnachtsfest noch einmal zusammen führt, nun schon erreicht und der Gedanke in der Bevölkerung verankert.

Ausdrücklich soll der „Weihnachtszauber“ keinen Weihnachtsmarkt-Charakter haben. Deshalb wurden auch alle Anfragen von Ausstellern von außerhalb abgelehnt, erklärte Friedrich Reichel, einer der beiden Initiativen-Sprecher: „Es soll ein rein Bürgelner gemütlicher Jahresausklang bleiben, Gäste von außerhalb sind natürlich willkommen.“ Das scheint gut anzukommen, die Gespräche zwischen den Besuchern standen im Vordergrund, viele freuten sich und lobten die Veranstaltung als sehr gelungen.

Wer dennoch etwas Weihnachtliches kaufen wollte, fand an acht Ständen viel Selbstgemachtes vom Bürgelner Imkerhonig bis zu gebastelten Dekorationsartikeln, Krippen und Gebackenem. Der Gesangverein warb um neue Sänger, der Frauen-Kegelclub „Stramme Waden“ bot Gelee und Gestricktes an. Die Bürgelner „Freunde der Volksmusik“ spielten Weihnachtliches auf ihren Mundharmonikas.

von Manfred Schubert

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