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Gemeinsam ein Konzept entwickeln

Projekt Gemeinsam ein Konzept entwickeln

In Wetters Kindertagesstätten kommt Bewegung: Beim pädagogischen Tag informierten sich die Erzieherinnen über das bevor stehende Projekt.

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Die Erzieherinnen aus Wetter probierten Bewegungsangebote aus.

Quelle: Christina Muth

Wetter. Das gegenseitige Kennenlernen und viel Bewegung standen im Mittelpunkt des pädagogischen Tages, an dem alle Erzieherinnen der Kindertagesstätten in Wetter teilnahmen. Die Dozenten Dr. Irmgard Schilcher und Thorsten Späker vom Fachbereich Motologie an der Philipps-Universität Marburg waren gemeinsam mit vier Studierenden in die Stadthalle Wetter gekommen, um über mögliche Konzepte für Bewegungsangebote in den Einrichtungen zu sprechen. Der Kontakt zum Fachbereich Motologie bestehe bereits seit rund einem Jahr, erklärte Doris Wabnegg (Gesamtleitung der Kindertagesstätten in Wetter).

Für die Studenten steht im Rahmen des Seminars „Organisationsberatung“ pro Jahrgang ein Praxisprojekt auf dem Lehrplan, insofern kam die Anfrage über die Möglichkeit der Zusammenarbeit in Wetter zum richtigen Zeitpunkt. Zum Projekt gehört auch, die Einrichtungen hinsichtlich eines Bewegungskonzepts zu beraten. Diese Aufgabe hatten vier Studierende stellvertretend für die insgesamt 22 Seminarteilnehmer übernommen, indem sie den pädagogischen Tag in Wetter gestalteten. Da der Studiengang Motologie – der in dieser Form deutschlandweit nur in Marburg angeboten wird – ein Aufbaustudiengang ist, haben alle Studenten bereits ein Studium absolviert. „Alle sind bereits Pädagogen, Sportlehrer oder Sozialarbeiter“, erläuterte Dr. Irmgand Schilcher.

Sowohl die Erzieherinnen als auch die Vertreter der Universität sind begeistert von der Zusammenarbeit, die bislang erfolgt ist. „Es ist schön, dass Zeit für die Praxis bleibt und wir ‚echte‘ Erfahrungen machen können“, sagte Motologie-Student Steffen Schmidt. Über zwei Semester – rund ein Jahr – wird die Zusammenarbeit dauern. Zum ersten Mal trafen Erzieherinnen und Studierende am Montag vor den Weihnachtsferien aufeinander. In einem Einstiegsgespräch wurde geklärt, welche Bewegungsangebote bereits in den Kindertagesstätten der Stadt vorhanden sind. „Nicht nur der Bewegungsbedarf wird abgestimmt, auch die Nachfrage nach Entspannungsmöglichkeiten ist häufig groß“, sagte Dozent Thorsten Späker.

von Christina Muth

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