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Gemeinde setzt stark auf Dialog

Islam Gemeinde setzt stark auf Dialog

„Liebe für alle, Hass für keinen“ – Islam, Hinduismus, Judentum, Sikhismus und Christentum sollen friedlich miteinander auskommen.

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Nicht in irgendeinem Gebetshaus, sondern ganz neutral in der Stadthalle Wetter findet am Montag, 18. Januar, der „Tag der Religionsstifter“ statt.

Quelle: Götz Schaub

Wetter. Es vergeht so gut wie kein Tag mehr, an dem nicht irgendwo auf der Welt ein terroristischer Anschlag verübt wird, bei dem Menschen sterben oder schwer verletzt werden. Sehr oft leiten die bekennenden Terroristen ihre Legitimation für ihre Taten aus religiösen Werken her. Daraus leiten die Konsumenten der Nachrichten allzu leicht ab, dass hinter den Anschlägen generell Religionen stehen. Die Verunsicherung und damit das Misstrauen wachsen.

Ausländische Religionsgemeinschaften in Deutschland geraten in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit Stück für Stück immer mehr unter Generalverdacht, Terroristen anzuwerben. Das liegt wohl in der Natur der Nachrichten. Es werden eher die Negativbeispiele aufgezeigt als die positiven Ansätze gewürdigt. Die islamische Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat hat es sich zur Aufgabe gemacht, den „ursprünglichen, friedlichen Charakter der Lehre des Heiligen Mohammad zu leben und auch nach außen zu zeigen.

Ihre Mitglieder verurteilen Gewalt im Namen der Religion und treten für eine Verständigung zwischen Christen, Muslimen und anderen Religionen ein. „Liebe für alle, Hass für keinen“ lautet ihre Dialog-Botschaft.

Wer sich über die Ahmadiyya Muslim Jamaat informieren will, findet im Internet unter www.ahmadiyya.de eine umfangreiche Präsentation mit vielen Informationen. Als Kontakt-Personen in Wetter fungieren Naeem Iqbal, Telefon 06423/4639, und Walid Kahlon, Telefon 06423/6986.

von Götz Schaub

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Dienstagsausgabe der OP.

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