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Geheimnisvolles liegt am Wegesrand

Reddehausen Geheimnisvolles liegt am Wegesrand

Zwei Jahre hat es gedauert, doch dann ging plötzlich alles ganz schnell mit dem Eibenhardtpfad – und anstatt der erwarteten Gäste kamen mehr als doppelt so viele.

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Märchenerzählerin Monika Mosburger (erhöht) überraschte die Wanderer mit einer Sage um einen Steinkreis.

Quelle: Elvira Rübeling

Reddehausen. „Geh aus mein Herz und suche Freud“ – diese gesungene Liedzeile im später folgenden Gottesdienst mit Pfarrer Wolfgang Köster traf wohl für alle 200 Wanderer zu, die sich am Sonntagvormittag, vom Parkplatz der Grillhütte aus, zur Einweihung des Eibenhardtpfades auf den Weg gemacht hatten. Unter der Führung von Ortsvorsteherin Hildegard Otto wurden die Wanderer auf diesem besonderen Weg nicht nur von geheimnisvollen Wällen und Steinen im Wald und herrlichen Fernblicken, sondern auch von uralten Geschichten begleitet und erfreut.

An der „Försterquelle“ und ehemaligen Trinkwasserversorgung des Ortes vorbei, genossen die Wanderer am „Schafrain“ einen der ersten schönen Panoramablicke, der in diesem Fall ins Ohmtal bis hin zur Amöneburg und weit darüber hinaus reichte. Auf einem verwunschenen Wiesenweg führte die Tour weiter zum historischen, im Jahr 1900 errichteten „Schießstand“ des ehemaligen Kyffhäuser-Vereins Reddehausen. 110 alte Sorten von Apfelbäumen und ein Insektenhotel gab es anschließend auf der großen Streuobstwiese zu bewundern. Danach erreichte die große Wandergruppe die Reste eines vermutlich keltischen Ringwalls. Mit seinem Durchmesser von rund 400 Meter umschließt er fast vollständig die Bergkuppe des Eibenhardts, der höchsten Erhebung des Pfades, der in einer Höhe von 220 bis 320 Metern über Normalnull verläuft. Er diente einst als Fliehburg und gewährte den Bewohnern als auch den Durchreisenden auf der ehemaligen in der Nähe vorbeiführenden, alten Handelsstraße Schutz.

von Elvira Rübeling

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