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Nordkreis Gegründet mit 300 Reichsmark aus Privatvermögen
Landkreis Nordkreis Gegründet mit 300 Reichsmark aus Privatvermögen
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17:26 28.05.2012
Ehrung von Landessportbund und Sportkreis: (von links) Horst Damm, Carsten Dalkowski (Sportkreis Marburg-Biedenkopf), Jens Schneider, Stefan Althaus, Manfred Albrecht, Thomas Lichtenfels, Heinrich Moog, Michael Schwarz, Frank Weide, Armin Payer, Michael Z Quelle: Heiko Krause
Treisbach

Vereinsvorsitzender Werner Garthe zeigte sich begeistert - das Bürgerhaus war vollbesetzt. Unter den Gästen waren viele Vertreter befreundeter Vereine. Die Ortsvereine ließen ihre Grüße geschlossen durch Ortsvorsteher Wolfgang Achenbach überbringen, viele andere gratulierten persönlich.

Landrat Robert Fischbach (CDU) und Bürgermeister Kai-Uwe Spanka (parteilos) lobten den großen ehrenamtlichen Einsatz der Vereinsmitglieder über das vergangene Jahrhundert. „Es ist eine große Leistung, einen Verein 100 Jahre zu führen und am Leben zu halten“, hob Fischbach hervor. Und auch heute habe der Sport einen großen Stellenwert in der Gesellschaft. Spanka verwies darauf, dass die Politik das Ehrenamt unterstützen müsse. Für die Stadt Wetter sei es selbstverständlich, auch Geld dafür bereitzustellen.

In zwei Teilen erfolgte während des Kommerses ein Abriss der Vereinschronik, den die Besucher ausführlicher in einer Festschrift auf den Tischen vorfanden. Unterlegt mit Fotos und Videosequenzen erfuhren die Gäste, dass der erste Vorsitzende aus seinem Privatvermögen 300 Reichsmark für die Anschaffung von Turngeräten zur Verfügung stellte, die erst nach Jahren zurückgezahlt werden konnten.

1931 wurde die erste Fußballabteilung gegründet, bevor der Zweite Weltkrieg - wie bereits Jahre zuvor der Erste Weltkrieg - den Sportbetrieb zum Erliegen brachte. 1947 ging‘s dann weiter.

Am 29. Dezember 1953 wurde der Turn- und Sportverein offiziell wiedergegründet, Fußball, Leichtathletik und Turnen sollten betrieben werden. Ein Jahr später wurde auf dem heutigen Sportgelände ein Sportplatz errichtet und die Fußballer nahmen den Spielbetrieb auf. Als Zeitzeuge glänzte Hermann Dersch mit zahlreichen Anekdoten aus der Zeit bis 1962. Unter dem Gelächter der Gäste berichtete er beispielsweise davon, dass öfter mal der Schiedsrichter gegen die Treisbacher gepfiffen habe, aber nicht immer sei dies zum Schaden gewesen, wie bei einem umstrittenen Elf meter: „Der wurde nämlich gehalten, was macht der Schiedsrichter, er lässt wiederholen und dann? Der Ball geht ins Tor.“

Auf dem Sportgelände sollte es in den nächsten Jahren zahlreiche Veränderungen geben. Größtes Projekt war in den 90er Jahren der Bau des Sportheimes mit 5000 Stunden Eigenleistung.

Auf dem Programm standen zahlreiche Ehrungen. Musikalisch aufgelockert wurde die Veranstaltung vom Posaunenchor sowie dem Männergesangverein mit dem Singkreis. Nach dem offiziellen Teil ging‘s mit einem gemütlichen Beisammensein und Geselligkeit weiter.

Ehrungen:

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement erhielten Stefan Althaus, Horst Damm, Werner Garthe, Armin Peyer und Michael Schwarz eine Auszeichnung des Landessportbundes Hessen. Der Sportkreis Marburg-Biedenkopf ehrte Manfred Albrecht, Helmut Damm, Thomas Lichtenfels, Heinrich Moog, Jens Schneider, Frank Weide und Michael Zbucnovic.

Den Verbandsehrenbrief des Hessischen Fußballverbandes erhielt Gerhard Moog, Fritz Schwarz. Heinrich Wagner bekamen die Große Ehrennadel des Verbandes. Für Helmut Schwarz und Norbert Wagner überreichte der Deutsche Fußballbund eine Urkunde und eine Uhr.

Renate Kajewski und Magdalene Klingelhöfer wurdemit der Ehrennadel in Silber für ihre Verdienste durch den Hessischen Turnverband geehrt. Zuletzt erhielten die Vereinsmitglieder Stefan Althaus und Willhelm Althaus für ihre 25-jährige Treue eine Auszeichnung. Bereits seit 40 Jahren Mitglied ist Hermann Noll.

von Heiko Krause

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