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Französische Lebensart mitten in Cölbe

Fünfter Rotweinlauf in Cölbe Französische Lebensart mitten in Cölbe

Läufer, Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer machte der „Rotweinlauf“ in Cölbe gleichermaßen Spaß. In allen Ortschaften der Gemeinde und an der Strecke gab es leckere Stärkungen.

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Am Start um 9.30 Uhr fanden sich zahlreiche Läufer, Wanderer und auch Radfahrer ein.

Quelle: Anja Lagerwerf

Cölbe. Das Vorbild für den Cölber Rotweinlauf sei der Médoc-Marathon in Bordeaux, Frankreich, sagte der stellvertretende Bürgermeister Thomas Rotarius anlässlich der Eröffnung der knapp 30 Kilometer langen Strecke. Ein Stück französische Lebensart mit dem herzlichen, geselligen und lebhaften Zusammensein war am Sonntag auch in Cölbe zu spüren. Ob Sportler, Familien, Senioren, Cölber und auswärtige Gäste, alle waren sich einig, das Schöne am Cölber Rotweinlauf sei natürlich der gute Rotwein, den, wie jedes Mal die Familie Naumann vom Rewe Cölbe kostenlos ausschenkte, das nette, gesellige Miteinander und das Laufen ohne Zeitdruck.

Bei kühlem, sonnigen Wetter starteten beinahe 100 Läufer, Radfahrer und Wanderer mit ganz unterschiedlichen Ambitionen. Noah Fikus, 13 Jahre, hat ehrgeizige Ziele: „Ich möchte gern meine Zeit auf dem Fahrrad vom letzten Mal toppen und freue mich auf eine schöne Tour.“ Die Marburger Johannes Kirey, Jana Wolgast und Jens Brandt sind zum ersten Mal dabei und sehen das Ganze etwas entspannter. Ihnen ist die Zeit nicht so wichtig, sondern eher das gemeinsame Laufen und die schönen Einkehrmöglichkeiten in den verschiedenen Ortsteilen.

Auch eine Cölber Wandergruppe machte sich auf den Weg. Brigitte Schey, Elfriede und Werner Skutnik sowie Erika und Manfred Ruland freuten sich auf eine tolle Wanderung. Brigitte Schey : „Uns gefällt besonders, dass wir in netter Gesellschaft die Cölber Landschaft genießen können und viele Menschen unterwegs treffen. Das gesellige Miteinander ist einfach toll.“ An der Station in Schönstadt traf man sich wieder, diesmal zu einem Mittagessen mit Steaks und Würstchen bei musikalischer Unterhaltung vom Bläserchor Schönstadt.

Die Mitglieder des Treiser Lauf- und Walkingtreffs starteten bereits zum zweiten Mal in Cölbe. Die weite Anreise habe sich gelohnt, das gemeinsame Laufen in der Gruppe mache viel Spaß, so die Sportler. Auch der Malteser Hilfsdienst war wieder zusammen mit zwei Praktikanten im Einsatz. „Bis auf die Vergabe eine Pflasters gab es bisher keiner größeren Probleme“, freuten sich die ehrenamtlichen Helfer. Von Bürgeln nach Schönstadt wanderten unter anderem Bürgelns Ortsvorsteher Erich Sohn und Ehefrau Helga mit Gasthund Kira in dem landschaftlich reizvollen Gelände. Thomas Rotarius freute sich abschließend über die wieder sehr gute Resonanz. „200 Startnummern wurden vergeben und sicher noch einmal so viele waren zwischen den Ortsteilen unterwegs. So können die Menschen der Cölber Ortsteile weiter zusammenwachsen, sich kennenlernen und gemeinsam feiern. Es war wieder ein gelungener Tag.“

von Anja Lagerwerf

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