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Feuerwehren freuen sich auf neues Heim

Goßfelden Feuerwehren freuen sich auf neues Heim

Am Montag wurde Richtfest beim neuen Feuerwehrhaus für Goßfelden, Sarnau und Göttingen gefeiert. Am 25. September wird es gemeinsam mit dem erweiterten Kindergarten eingeweiht.

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Der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte „Mäuseburg“ an der Lahnfelshalle steht. Offizielle Einweihung soll am 25. September sein, wenn auch das Feuerwehrhaus in Betrieb genommen wird.

Goßfelden. Es seien auf lange Sicht wohl die letzten großen Bauvorhaben, die die Gemeinde Lahntal schultern könne, sagte Bürgermeister Manfred Apell (SPD) und meinte das neue Feuerwehrhaus für die drei Ortsteilwehren, aber auch die Erweiterung des Goßfeldener Kindergartens, die etwa zur gleichen Zeit abgeschlossen sein wird.

Aus diesem Grund werde man auch die Einweihung beider Häuser zusammen begehen, kündigte der Bürgermeister an. Der 25. September ist der Termin dafür, und trotz des langen Winters sind Bauherr und Firmen zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann, wie Apell und Kai Oertel von der Firma Bautec erklärten.

Für den Bau des neuen Feuerwehrheims nimmt die Gemeinde ohne Grundstückskosten 2 Millionen Euro in die Hand, sagte Apell. Auch wenn das viel Geld sei, gebe man für die Feuerwehr auch dann gerne Geld aus, wenn es nicht brennt. „Denn wenn es mal so weit ist, ist man froh, wenn man schnell Hilfe bekommt.“

Gemeindebrandinspektor Thomas Rößer freute sich im Namen seiner Kameraden, dass mit dem Eröffnungstermin nun auch für die Feuerwehr eine lange Wartezeit zu Ende geht. „Auch wir haben im Winter natürlich lange darauf gewartet, wann es mit dem Bau weiter geht. Aber jetzt, wo wir den Termin wissen, können wir natürlich auch schon einiges besser planen“, sagt er.

Nach einem Rundgang durch die neuen Räume, zu der neben der Fahrzeughalle unter anderem ein großes Sozialgebäude mit Schulungsräumen gehört, wurde der Abschluss dieses Bauabschnitts mit kühlen Getränken und Bratwurst gefeiert – von Feuerwehrkameraden, Vertretern der Gemeinde und der Ortsteile und einigen interessierten Bürgern.

Ähnlich unkonventionell, ohne die typischen Richtfest-Rituale, hatte die Gemeinde vor wenigen Wochen schon den ersten Bauabschnitt bei der Kindergartenerweiterung gefeiert, die vorwiegend aus Konjunkturprogramm-Mitteln bestritten wird und rund 500.000 Euro kostet. Dies liege vor allem daran, so Apell, dass für ausgefeiltere Richtfeste im Moment durch die vielen laufenden Investitionen in der Gemeinde einfach die Zeit fehle.

von Michael Agricola

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