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Feuerwehr freut sich über mehr Platz

Innerörtliche Entwicklung Feuerwehr freut sich über mehr Platz

Dass die Feuerwehren der Gemeinde Cölbe ihren Standorte jeweils mitten im Dorf haben, ist so ganz nach dem Geschmack des Bürgermeisters, der sich für innerörtliche Entwicklung stark macht.

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Gemeindebrandinspektor Volker Vincon zeigt Landrat Robert Fischbach (rechts) im Beisein von Bürgermeister Volker Carle (links) die Spinde der Cölber Feuerwehr.

Quelle: Götz Schaub

Cölbe. Der Kindergartenneubau in unmittelbarer Nachbarschaft des derzeit entstehenden Pflege- und Seniorenheims auf dem ehemaligen Luweco-Gelände im Herzen Cölbes eröffnet der freiwilligen Feuerwehr ungeahnte Möglichkeiten bei der Erneuerung ihres Gerätehauses in der Hebertstraße. Denn wenn der Kindergarten im Gebäudekomplex erst einmal ausgezogen ist, kann sich dort die Wehr richtig „breit“ machen. „Breit“ ist dabei schon das richtige Wort.

„Die modernen Einsatzfahrzeuge werden immer größer. Dafür sind unserer Hallen gar nicht mehr geeignet“, sagt Cölbes Gemeindebrandinspektor Volker Vincon. Er ist froh, dass sich in absehbarer Zeit in dieser Richtung etwas verändern wird am angestammten Standort der Cölber Wehr. Anders als in anderen Gemeinden stellte sich in Cölbe nie die Frage nach einer räumlichen Fusion mit einer anderen Ortsteilwehr. „Die Topografie Cölbes lässt dies erst gar nicht zu. Wir brauchen die Wehren in Bürgeln, in Reddehausen und in Schönstadt sowie hier in Cölbe, um die Zehn-Minuten-Frist bei Einsätzen gewährleisten zu können“, so Vincon. Cölbes Bürgermeister Volker Carle ist auch ein großer Befürworter von Feuerwehrgerätehäusern mitten im Ort. Er ist froh, dass durch den Auszug des Gemeinde-Kindergartens die Feuerwehr schon bald über mehr Platz verfügen kann. „Wir werden hier wohl einiges investieren müssen“, sagt Carle.

Er ist sich sicher, dass dieses Geld gut angelegt ist. Denn den Mitbürgern, die sich freiwillig in der Feuerwehr engagieren wird durch Weiter- und Ausbildungen einiges abverlangt. Da sollen sie wenigstens auch die bestmögliche Ausrüstung und natürlich funktionale Gerätehäuser nutzen dürfen, findet Carle. Bei einem Gemeindebesuch konnten sich am Dienstag Landrat Robert Fischbach und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer selbst ein Bild vom jetzigen Gerätehaus in Cölbe machen. Schäfer und Vincon, die generell gut zusammenarbeiten bestätigten beide, dass die Cölber Wehren gut aufgestellt seien und derzeit keine Probleme bekannt seien. So kann sich die Cölber Wehr auch ganz der Planung ihres neuen Domizils widmen. „Dahingehend sind noch keine Entscheidungen gefallen, ob komplett neu gebaut wird oder Teile des jetzigen Gerätehauses erhalten bleiben“, sagt Vincon.

n Während seines Gemeindebesuchs sah Fischbach mit weiteren Experten aus der Kreisverwaltung viele positive Beispiele für eine lebendige innerörtliche Entwicklung: in Reddehausen beispielsweise den im Zuge der Dorferneuerung sanierten Lindenhof, in Schönstadt das Großprojekt „Nahwärme“, das von Fischbach als Verfechter eines energieautarken Landkreises, besonders gelobt wurde. Der Besuch der Nolta GmbH in Cölbe ermöglichte der Delegation Einblicke in die Arbeit eines Betriebes, der deutschlandweit und weltweit vor allem durch seine Niveauregler beziehungsweise Tauchpumpen bekannt ist. „Die Gemeinde Cölbe ist sehr gut geführt und hat ein ausgeprägtes bürgerschaftliches Engagement“, sagte Fischbach, der ein „sehr positives Resumee“ seines Gemeindebesuchs in Cölbe zog.

von Götz Schaub

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