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Fester Bestandteil eines lebendigen Ortes

Feuerwehrjubiläum Fester Bestandteil eines lebendigen Ortes

Mit Musik, Unterhaltung für Jung und Alt und einem Kommers feierten die Brandschützer Reddehausen ihr 75-jähriges Jubiläum.

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Der Vorsitzende der Reddehäuser Wehr Hans Theis (vorne von links) mit den Geehrten Thorsten Keller, Matthias Traute und Walter Zimmer sowie Bürgermeister Volker Carle. Hinten stehen von links: Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, Cölbes Gemeindebrandinspektor Volker Vincon, Reddehausens Wehrführer Ingo Schmidt und der Kreisbeigeordnete Volker Drothler.

Quelle: Manfred Schubert

Reddehausen. „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein so kleiner Ort über eine Feuerwehr verfügt“, betonte Bürgermeister Volker Carle in seiner Ansprache während des Festkommerses vor etwa 100 Gästen am Samstagabend. Sie sei fester Bestandteil eines lebendigen Dorfes, sagte er, und erinnerte an das viele Training und den großen Zeitaufwand, deren es bedarf, um im Notfall effektiv Hilfe leisten zu können. Zudem seien viele der Mitglieder nicht nur in der Feuerwehr, sondern auch in anderen Vereinen aktiv, immer sei eine zupackende Hand zu finden.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer warb: „Ein Mitglied aus jedem Haus wäre toll, zwei noch viel besser. Jeder solle sich überlegen, ob er jederzeit alles stehen und liegen lassen würde, um Menschen zu helfen, die man nicht kennt.“

Bernd Albrecht, Vorsitzender der Feuerwehr Manebach, erinnerte daran, dass vor 15 Jahren, am 5. August 1995, die Partnerschaft zwischen den Wehren aus Reddehausen und dem Dorf in Thüringen besiegelt wurde. Diese werde gelebt, besonders im Bereich der Jugendfeuerwehren. Viele private Freundschaften seien daraus entstanden. „Jede Generation muss die Partnerschaft für sich definieren und neu gestalten“, sagte er. Er überreichte eine Plakette, die an das Jubiläum und die 15 Jahre Partnerschaft erinnerte, die integrierte Uhr solle bei jedem Blick darauf helfen, dies nicht aus den Augen zu verlieren.

von Manfred Schubert

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