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Fest soll nicht Abschluss, sondern Startschuss sein

Dorferneuerung Fest soll nicht Abschluss, sondern Startschuss sein

Mit Musik und Dankesworten feierten die Mellnauer am Samstag den offiziellen Abschluss der Dorferneuerung.

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Elena Gunnesch (von links) trat mit einigen ihrer Musikschülerinnen und -schüler auf, hier sind es Kira-Marie Lins und Tanja Gunnesch.

Quelle: Michael Hoffstetter

Mellnau. Landrat Robert Fischbach hatte Lob für die Dorfgemeinschaft mitgebracht: Der Erfolg der Dorferneuerung hänge davon ab, wie sehr sich die Bewohner mit ihr identifizierten und an ihr mitwirkten. In Mellnau sei dies gelungen.

Bürgermeister Kai-Uwe Spanka sagte: „Ich denke, dass dies nicht der Abschluss, sondern der Startschuss ist. Man muss das, was hier neun Jahre lang auf den Weg gebracht wurde, fortführen.“

Margot Diehl hatte zuvor die verschiedenen Projekte Revue passieren lassen. Ein besonderer Erfolg sei für sie das Wassertretbecken, das oft gut besucht sei, im Sommer von vielen Familien mit Kindern. Einen besonderen Reiz habe dem Ortsbild die Umgestaltung der Heppenbergstraße verliehen.

Dort sei das Wasser, das so prägend sei für das Dorfbild, mittels Brunnen wieder sichtbar gemacht worden. Die alte Schmiede wurde renoviert, die Festgäste konnten dort am Samstag Hufschmied Helmut Müller aus Langendorf beim Schauschmieden zusehen.

Spielplatz und Naherholungsteich fänden guten Anklang bei den jüngeren Bürgern, Burg und Kuckucks­hütte würden für Feiern und Hochzeiten genutzt. Die Schulscheune sei als eines der ersten Projekte angedacht und nun als Letztes verwirklicht worden.

Unterhaltsam gestalteten Kindergarten- und Grundschulkinder, Musikschüler, Männergesangverein und Kirchenchor die Feier mit ihren musikalischen Beiträgen. 720.000 Euro aus der Dorferneuerung und 168.000 Euro aus Mitteln der Regionalentwicklung flossen in Mellnau in die öffentlichen Projekte der Dorferneuerung, 1,2 Millionen Euro in private Maßnahmen.

von Manfred Schubert

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