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Erst die Kirchensanierung, dann der Förderkreis

Niederasphe Erst die Kirchensanierung, dann der Förderkreis

Das Motto heißt „Wir werden das Ding durchziehen, bis es fertig ist“. Und so arbeiten die Niederaspher mit großem Ehrgeiz und Erfolg an ihrer „erneuerten“ Kirche.

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Förderkreissprecher Hermann Koch (4. von links) und William Wentzel (5. von links, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands) informierten über den Stand der Sanierungsarbeiten an der Niederaspher Kirche.Foto: Elvira Rübeling

Niederasphe. Die Fertigstellung der Kirche verbunden mit der Organisation einer Einweihungsfeier genießt zurzeit oberste Priorität beim Förderkreis „Kirche Niederasphe“. Erst danach wollen sich die Mitglieder mit der Frage beschäftigen, wie es mit dem Förderkreis weitergehen soll.

Laut Förderkreissprecher Hermann Koch wurde bisher schon „Unglaubliches“ geleistet. Bei nur 700 Kirchenmitgliedern in Niederasphe waren für die Sanierung der Kirche insgesamt 111434 Euro private Spendengelder, letztendlich auch durch die zahlreichen und unermüdlichen Aktivitäten des Förderkreises sowie der Niederaspher Vereine, zusammengetragen worden.

Am Donnerstagabend kamen die Förderkreismitglieder und der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, William Wentzel auch in Vertretung für Pfarrerin Schulze-Wegener in der Pfarrscheune zusammen, um über den derzeitigen Stand der Sanierung Resümee zu ziehen.

Der größte Teil der zu erbringenden Eigenleistung im Wert von 30000 Euro wurde, allen Unkenrufen zum Trotz, unter anderem in Form von Elektrikarbeiten, mit dem Abbau der Kirchenbänke, Ausheben der Heizungsschächte sowie dem Abtransport von Schutt und Materialien, bereits gestemmt. Dabei unterstützten die ortsansässigen Firmen Dersch und Naumann sowie die Firma Platt aus Kombach die Ehrenamtlichen vorbildlich.

„Ich habe bei Anfragen zur Mithilfe nie ein Nein gehört“

„Alles hat bisher toll geklappt und ich habe bei Anfragen zur Mithilfe nie ein Nein gehört“, berichtete Koch weiter. Daneben haben die Frauen des Dorfes stets unaufgefordert für die Verpflegung der Freiwilligen gesorgt. Begleitend für alle Helfer und Interessierten hat Michael Koch die Internetseite www.kirche-niederasphe.de eingerichtet, die über den Fortgang der Sanierungsarbeiten informiert. Kürzlich wurde nun das Innengerüst, das für die Putz- und Malerarbeiten der Innenschale benötigt wird, montiert. Die Heizung laufe und die Beschallung und Beleuchtung sei in Auftrag gegeben. Die Orgel wurde restauriert und erweitert, sodass sie künftig wieder in ihrer Ursprünglichkeit zu hören sein wird.

Die wiederverwendbaren Sandsteine des Fußbodens seien ebenfalls eingebaut. All das geschehe unter den strengen Augen eines Restaurators, berichtete Wentzel. Die Wiederverwendung der Kirchenbänke wurde allerdings verworfen. Hier muss noch eine neue und alle ansprechende Lösung gefunden werden.

Innerhalb der turnusgemäßen Neuwahlen wurden alle geschäftsführenden Förderkreismitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Bei der Gestaltung des Waldgottesdienstes, traditionellen Kartoffelfestes, dem Glühweinabend und Weihnachtsmarkt werden die Mitglieder, neben der Organisation der Einweihungsfeier, zudem wieder aktiv sein.

von Elvira Rübeling

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