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Erst der Winter, dann die gelbe Pracht

Im Ubbelohde-Park Erst der Winter, dann die gelbe Pracht

Drei Frauen kümmern sich das ganze Jahr über um die Pflanzen und ihre Pflege im Blumengarten des Otto-Ubbelohde-Parks Goßfelden.

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Nach getaner Arbeit: Die fünf „Gärtner“ schlendern zwischen den Beeten umher und belohnen sich mit Kaffee und Kuchen: (von links) Bärbel Lies, Barbara Seitz, Angela Timmermann, Ortsvorsteher Wilfried Lies und Traudel Müller.

Quelle: Elvira Rübeling

Goßfelden. An einzelnen Aktionstagen kommt eine wechselnde Zahl von Helfern dazu. Am vergangenen Samstag unterstützen Wilfried und Bärbel Lies die drei Initiatorinnen Barbara Seitz, Traudel Müller und Angela Timmermann.

Da verständlicherweise keine Pflanzpläne aus der Zeit der Anlage des Blumengartens vorhanden sind, orientiert sich die Auswahl der Pflanzen an der Erinnerung der langjährigen Bewohner, aber auch an zeitgenössischen Gärten, wie unter anderen der Liebermann Garten in Berlin-Wannsee.

Unterstützt wird das Projekt, das eine von 20 Stationen auf der Garten-Route Eder-Lahn- Diemel ist, von der Otto-Ubbelohde-Stiftung, die ein kleines Start-Budget für die Pflanzen genehmigt hat. Die meisten Pflanzen werden jedoch in Eigenarbeit herangezogen und vermehrt. Die Gärten rund um das Otto-Ubbelohde-Haus waren nach einer Bestandsaufnahme im Jahr 1997 wieder angelegt und ergänzt worden.

Das Jahr im Blumengarten soll im kommenden Jahr mit dem Gelb der Narzissenbänder entlang den Rabatten beginnen. Dazu wurden am Samstag von den fünf Akteuren 50 Kilo Narzissenzwiebel eingepflanzt. Die Farben in den Beeten wechseln im Laufe der Jahreszeiten von überwiegend Rosa, Blau und Weiß im Frühsommer, auf Gelb-Orange Rot und Dunkelblau im Spätsommer. Dabei wird auf eine große Anzahl einfach blühender, also insektenfreundlicher Blumen gelegt. An der wiederhergestellten Rosenpergola werden sich in den kommenden Jahren so wie früher die Kletterrose“ New Dawn“ aber auch andere Sorten ranken.

von Elvira Rübeling

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