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Einander treffen, miteinander leben

Projekt Einander treffen, miteinander leben

Dass auf dem ehemaligen Luweco-Gelände in Cölbe ein Altenheim und eine Kindertagesstätte neu entstehen, bietet für ein Miteinander der Generationen in Cölbe eine große Chance.

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Eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichneten (vorne, von links) Erika Völker (Cölber Kitas) und Kristina Heinkel-Landmann (Altenhilfe). Cölbes Bürgermeister Volker Carle (stehend von links) freut sich darüber mit Altenhilfe-Aufsichtsratschefin Dr. Kerstin Weinbach und -Geschäftsführer Jörg Kempf sowie Ortsbeiratsmitglied Eckhard Heym.

Quelle: Michael Agricola

Cölbe. Die Altenhilfe Marburg als Träger des geplanten Seniorenheims mit 80 Betten begreift die künftige räumliche Nähe der beiden Einrichtungen als großen Vorteil. Genauso sieht es die Gemeinde Cölbe, die für die Kindergärten zuständig ist. Gemeinsam will man ein sogenanntes Leuchtturmprojekt in Sachen „Alt trifft Jung“ verwirklichen. Eine entsprechende Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichneten am Mittwoch Vertreter von Gemeinde und Altenhilfe in Cölbe. Denn während Großeltern und Enkel heute immer seltener in einem Haus zusammenleben, können sie in Cölbe künftig täglich zwanglos und auf kurzen Wegen aufeinanderzugehen und voneinander lernen. Dass Kinder Altenheime besuchen oder Senioren in Kindergärten gehen, ist natürlich nichts Neues, auch für die Altenhilfe in Marburg oder die Cölber Kitas nicht.

In dieser Konsequenz sei es aber sicher das erste oder eins der ersten Projekte dieser Art in Hessen, meinte Cölbes Bürgermeister Volker Carle (parteilos).

Die Gebäude – das Altenheim ist bereits im Bau, der Kindergarten wird in diesem Jahr begonnen – liegen einander direkt gegenüber und öffnen sich so förmlich füreinander.

Die Bewohner des Alten- und Pflegeheims können das angrenzende Gelände des Kindertagesstätte für Spaziergänge nutzen, sie können den Kindern beim Spielen zusehen oder, wenn sie fit genug sind, verschiedene Spiele sogar mitmachen.

Eine für alle Generationen geeignete Schaukel wird zu einem verbindenden Element auf dem Gelände. Zwischen beiden Gebäuden wird es einen überdachten Verbindungsgang und einen barrierefreien Zugang geben, sodass gegenseitige Besuche unproblematisch möglich sind. Zugleich werde darauf geachtet, dass die Bewohner nicht von übermäßigem Lärm gestört würden. Ein Spielplatz der Kita etwa werde auf der dem Heim abgewandten Seite errichtet. Schließlich sollten beide Gruppen zu ihrem Recht kommen.

von Michael Agricola

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