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Ein zauberhaftes Märchen für einen guten Zweck

Premiere in Wetter Ein zauberhaftes Märchen für einen guten Zweck

Das Benefiztheater „Lilli und die Weihnachtsfee“ für das Waisenhaus „Shining Orphans Children Home“ in Kashani/Kenia, kommt an diesem Wochenende in der Stadthalle Wetter auf die Bühne.

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Die Raupe (Regina Kappel, von links), der Bär (Wilhelm Bräutigam), die Weihnachtsfee (Ulla Keller) und Lilli (Eleonore Zapf) auf dem Weg zum inneren Glück.

Quelle: Elvira Rübeling

Wetter. An dem Weihnachtsmärchen, das eigens für das Waisenhaus geschrieben wurde, hat Sabine Kaiser rund eineinhalb Jahre gearbeitet und ihre Eindrücke, die sie in der Arbeit für das Waisenhaus gesammelt hat, rührend zu Papier gebracht.

Für den guten Zweck hat die Tanzschule StepIn aus Marburg 26 kleine Balletttänzerinnen, verteilt auf zwei Gruppen, am Start. Zum wiederholten Male sind in Wetter auch die Sängerin Ulla Keller und der Sänger Wilhelm Bräutigam, sowie die Profimusiker Jan Luley und Raidar Seeling mit dabei. Gestern feierte die Uraufführung des Stücks in der gut besetzten Stadthalle Premiere.

Das Waisenkind Lilli (Eleonore Zapf) wird jeden Abend von ihrer Oma (Edith Kuss) zu Bett gebracht. Auch an diesem Vorweihnachtstag. Und wie immer wird nach dem Gebet das Lied gesungen, das Lilli an ihre Mami erinnert.“ „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück.“

Omi versichert ihr, dass ihre Mami immer in ihrem Herzen ist, mit all ihrer Liebe. Lilli wird ganz traurig, weil sie doch davon so gar nichts spürt, hört oder sieht. Aus Scherz meint Omi, dass nur eine Weihnachtsfee ihr den Weg in ihr Herz zeigen könne. Und in der Nacht geschieht es: Die Weihnachtsfee (Ulla Keller) kommt wahrhaftig zu Lilli und schickt sie auf einen märchenhaften Weg - voll mit Musik und Tanz - , zu einer Raupe (Regina Kappel) und einem Bären (Wilhelm Bräutigam), bis die drei dann der Hexe (Ulla Keller) gegenüber stehen.

Das Stück erzählt über die Fähigkeiten und Talente, die in uns schlummern und auch darüber, dass wir uns oft selbst im Weg stehen, unser Glück zu erkennen. Es zeigt auch wie wertvoll es ist, Freunde zu haben, die einen auf den richtigen Weg führen und die einen genau dafür lieben, dass man so ist wie man ist.

Die Familie Müller aus Kirchhain, die das Waisenhaus in Kashani/Kenia vor zwei Jahren fertiggestellt hat, freut sich über das große Engagement seitens der Bevölkerung. Durch den Einsatz der Familie erfahren dort 25 Waisenkinder, was Bildung, Gesundheit, Liebe und Geborgenheit bedeutet. 2200 Euro kostet das Waisenhaus jeden Monat und nur durch Spenden kann das Projekt weiter ausgebaut werden.

Die weiteren Aufführungen finden am Samstag um 15 Uhr und 19 Uhr sowie am Sonntag um 15 Uhr statt. Karten sind bei Optik Zietlow in Wetter, Lenis Buchladen in Kirchhain, Schreibwaren Ehrentreich in Marburg und an der Abendkasse erhältlich.

von Elvira Rübeling

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