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Ein stimmungsvolles und anspruchsvolles Konzert

Wetter Ein stimmungsvolles und anspruchsvolles Konzert

Eine schöne Einstimmung auf die Adventszeit bot am Abend des ersten Advents das traditionelle Konzert der Kantorei in der Stiftskirche.

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Das Kammerorchester Lahn und die Kantorei der Stiftskirche Wetter musizierten zum Advent.

Quelle: Manfred Schubert

Wetter. Mehr als 300 Besucher erlebten die vom Kammerorchester Lahn und der Kantorei der Stiftskirche Wetter unter Leitung von Kantor Klaus-Jürgen Höfer dargebotene Adventsmusik zum Hören und Mitsingen. Zu den Ausführenden gehörten zudem als Solisten Hanns Pommerien, Bass, Hans Heinrich Schäfer, Tenor, Susanne Lohmiller, Alt und Olessja Karges, Sopran sowie Christine Thomsen, Querflöte, und Annette Himmelmann, Oboe.

Erstmals dabei war ein Kinderchor. Unter Leitung von Christoph Aßmann sang der Chor der Musikklassen der Lahntalschule Biedenkopf das moderne Stück „Das Licht einer Kerze“ und das bekannte Weihnachtslied „Hört der Engel helle Lieder“, wobei die Gemeinde in den Refrain einstimmte. Auch das gemeinsame Singen von „Schweige und höre“ als Kanon klappte, wobei Klaus-Jürgen Höfer die drei Stimmen auf Frauen, Männer und Orchester verteilte.

Im Mittelpunkt der Werke zum Zuhören standen zwei Werke von Alessandro Scarletti und Johann Sebastian Bach. In Scarlettis Sinfonie Nr. 4 e-moll entwickelte sich ein zartes Zwiegespräch zwischen der Querflöte und der Oboe, gespielt von den beiden Solistinnen Christine Thomsen und Annette Himmelmann.

In Bachs Kantate Nr. 151 kamen zu der hörenswerten, geschlossenen Darbietung von Kantorei und Orchester gelungene Arien und Rezitative der vier Gesangssolisten, wobei Susanne Lohmillers Duett mit der konzertierenden Oboe d‘ssamore besonders herausragte.

Anrührend war das von der Kantorei vorgetragene „Stille Nacht, heilige Nacht“, Die erste Strophe übernahmen die Sängerinnen, die zweite die Sänger und die dritte der Gesamtchor. Trotz der kleinen Besetzung mit nur acht Männern war der Klang ausgewogen und harmonisch. Die Herren hatten sich zuvor schon hervorgetan mit einer sehr gelungenen Präsentation des schönen polnischen Weihnachtsliedes „Als die Welt verloren“.

Die Besucher spendeten allen Akteuren lang anhaltenden Applaus, als Zugabe spielten Orchester und Chor nochmals das Eröffnungsstück „Tollite hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns.

von Manfred Schubert

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