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Ein Team, aber gleich zwei Meisterschaften

Sterzhausen Fußballer Ein Team, aber gleich zwei Meisterschaften

Neben dem 85-jährigen Bestehen gab es die Meisterschaft der Kreisliga B Marburg II und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga A sowie die von der Reserve ebenfalls gewonnene Meisterschaft zu feiern.

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Um Mitternacht stieg Jugendleiter Jürgen Metzger auf den Tisch und versteigerte einen Fußball mit den Unterschriften aller Ehemaligen.

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen. Erstaunlich gute Resonanz fand die auf Initiative von Fred Stephan erfolgte Einladung an frühere Sterzhäuser Spieler, der etwa 90 Ehemalige von Berlin bis Kempten folgten.

55 davon bildeten am Samstag vier Mannschaften und trugen vier Spiele aus, der ehemalige HSV-Spieler und einmal in der Nationalmannschaft zum Einsatz gekommene Klaus Zaczyk war aus Hamburg angereist und führte den ersten Anstoß aus (die OP berichtete).

Beim Bunten Abend, bei dem Fred Stephan und Ingo Lorenz bis in die frühen Morgenstunden für Musik und Stimmung im Festzelt sorgten, war Gelegenheit für viele Gespräche. Gegen Mitternacht versteigerte Jugendleiter Jürgen Metzger auf den Tisch stehend einen Fußball mit den Unterschriften von etwa 50 Ehemaligen zugunsten der Mannschaftskasse.

Der Spieler Thorsten Wonneberger erhielt den Zuschlag für 70 Euro. Am Sonntagmorgen fand der Festkommers vor etwa 90 Gästen statt. Der Vorsitzende Walter Laukel blickte kurz auf die Geschichte des 1926 von 16 Männern gegründeten Vereins zurück, der von 1965 bis 1969 jährlich eine Meisterschaft erringen konnte und von 1970 bis 1985 in der Bezirksklasse spielte.

Ab 1986 begann der kontinuierliche Abstieg bis in die B-Klasse. 2006 habe der Verein finanziell und spielerisch am Boden gelegen, man habe überlegt, den Spielbetrieb einzustellen. „Gute Sterzhäuser Jungs“, so Laukel, „die in anderen Vereinen spielten, wurden angesprochen und kehrten zurück, das Spielniveau besserte sich sofort und nun konnte erstmals seit 43 Jahren wieder eine Meisterschaft in Sterzhausen gefeiert werden.“

Eine überdurchschnittlich hohe Trainingsbeteiligung sei dieser Saison vorangegangen und beim FSV sei als weiterer Baustein für den sportlichen Erfolg ein Umfeld mit vielen ehrenamtliche Helfern entstanden, um das ihn viele Vereine beneideten.

von Manfred Schubert

Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP.

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