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Ehestreit in Caldern: Staatsanwaltschaft mauert

Polizeischüsse Ehestreit in Caldern: Staatsanwaltschaft mauert

Nachdem ein Polizist am vergangenen Sonntagabend in Caldern auf einen Mann geschossen hat, bleibt die Marburger Staatsanwaltschaft wortkarg.

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In Caldern kam es in der Nacht zu Montag (11. Juni) zu einer Beziehungstat, bei der auch geschossen wurde. 

Quelle: Nadine Weigel

Caldern. Pressesprecher Nicolai Wolf gab am Dienstag (12. Juni) auf OP-Nachfrage noch keine neuen Informationen zum Stand der Ermittlungen heraus. Unklar ist bislang, unter welchen genauen Umständen der Polizeibeamte auf den 45-jährigen Mann schoss. Der Mann war mit Messern bewaffnet, als die Polizei ihn antraf.

Eine Statistik des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) zeigt: Im Jahr 2017 feuerten Polizisten in Hessen insgesamt fünfmal ihre Waffe auf einen Menschen ab. Zwei dieser Schüsse endeten tödlich. HLKA-Pressesprecher Christoph Schulte sagte: „Für die Beamten ist es im Einsatz oftmals superschwierig, die Situation einzuschätzen.“ Ein Schuss sei aber immer das letzte Mittel, das ein Polizist ausschöpfen darf.

von Dominic Heitz

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