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Nordkreis Drei Spender gegen den Herztod
Landkreis Nordkreis Drei Spender gegen den Herztod
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17:03 16.07.2013
Der stellvertretende Wehrführer Mario Moog (von links), der Feuerwehr-Vorsitzende Manfred Rees, Wehrführer Michael Scheuer, Feuerwehrmann Christian Fett, Ortsvorsteher Roland Wehner und Regina Wiegand, Vorsitzende des Faschingsvereins, bei der Übergabe des Defibrillators.Foto: Schubert Quelle: Manfred Schubert
Niederasphe

Vorrangiges Ziel von Feuerwehrleuten ist es, das Leben ihrer Mitbürger zu schützen und sie aus Not zu retten. Das wollte auch Christian Fett unterstreichen, der im vergangenen Jahr die Anerkennungsprämie des Landes Hessen für 40 Jahre Dienst als Aktiver der Freiwilligen Feuerwehr erhalten hatte.

Statt die - angesichts Tausender zum Teil unter Einsatz der eigenen Gesundheit ehrenamtlich geleisteter Stunden - nicht übertrieben hohe Summe von 1000 Euro für sich auszugeben, wollte er sie dort wieder angelegt wissen, wo sie seiner Überzeugung nach hingehört: in der Ausrüstung der Feuerwehr, die wiederum allen zugute kommt. Mit diesem Grundstock war es möglich, an die Anschaffung eines Laiendefibrillators für Niederasphe zu denken. Am Kauf des 1900 Euro teuren Geräts, dessen schneller Einsatz bei einem Kammerflimmern einen plötzlichen Herztod verhindern kann, beteiligte sich auch der Faschingsverein. Der Erlös aus der jährlichen Faschingsveranstaltung ist ohnehin stets für das Dorf gedacht. Die restliche Summe steuerte der Ortsbeirat bei.

Im Rahmen der Bratpartie der Freiwilligen Feuerwehr Niederasphe wurde der Defibrillator jetzt offiziell übergeben. Dabei waren Christian Fett, Ortsvorsteher Roland Wehner und Regina Wiegand, Vorsitzende des Faschingsvereins.

Wehrführer Michael Scheuer erläuterte, dass mittlerweile 18 Feuerwehrleute an dem Gerät ausgebildet seien. Außerdem der bei der Gemeinde beschäftigte Feuerwehrsanitäter Wolfgang Dersch, so dass im Notfall stets schnell ein Helfer zur Stelle sein dürfte.

Das in der Notfalltasche auf dem Feuerwehrfahrzeug untergebrachte Gerät stehe auch im Ersthelfersystem des Landkreises zur Verfügung. Bei einem akuten Herzversagen kann die Leitstelle den Helfer alarmieren, der am schnellsten vor Ort sein kann.

von Manfred Schubert

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