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Turmwerkstatt Die Sinne für die Umwelt schärfen

„Mondenland“ ist ein fantasievolles Musical, das an einem ungewöhnlichen Ort aufgeführt wird: unter der alten Linde in Amönau.

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Bilder von den Proben zum Musical „Mondenland“, das in und um die alte Linde in Amönau spielt. In dieser Szene sieht man die „Netkids“.

Quelle: Julia Wolf

Amönau . „Insgesamt kommen wir auf über einhundert Mann, die an der Entstehung und Umsetzung des Musicals mitgewirkt haben“, berichtet die erste Vorsitzende des Theatervereins, Regina Wabnegg. Zur Probe am vergangenen Dienstag erschienen neben der Regisseurin Brunhilde „Bruno“ Heß auch Eckhard Scherer, der eigens die Musik für das Stück komponiert, die Lieder geschrieben und auch mit den Darstellern eingeübt hat. Aber auch zahlreiche andere Mitwirkende, wie beispielsweise die Choreografin Angelika Salomon und der Lichttechniker Stefan Orth waren zugegen.

Mondenland ist ein Ort fernab von den virtuellen Welten der Computertechnik. Master Pix (gespielt von Lukas Bender)möchte Mondenland seinem System „Medusa“ einverleiben, um uneingeschränktes Wissen und Macht zu besitzen. Er sucht zusammen mit seinen „Netkids“ den Professor Fossilius (Eckhard Scherer) auf, der ihm den Zugang zu Mondenland verschaffen soll. Doch bedarf es ganz anderer Kräfte, um ins Mondenland zu kommen. Man muss die passenden Worte finden.

Eins der Netkids findet sie und gelangt in die glanzvolle Welt Mondenlands. Irgendwann erkennt Master Pix, dass er Mondenland nicht seinem System unterordnen kann und will es vernichten. Dazu schickt er den schwarzen Reiter Nekritt (Ingo Wagner), der die Gestalten von Mondenland ins schwarze Loch reißen soll. Die Herrin des Mondenlandes, Göldan (Ulrike zum Egen) ruft daher ihre Kämpferin Blutmond (Beate Wagner), die sich dem Kampf gegen Nekritt stellen muss. Auf die Zuschauer wartet also ein fantasievolles Musical, das sich mit den Problemen der Gesellschaft beschäftigt und zum Nachdenken anregt. „Man muss seine eigenen Sinne beanspruchen, damit man die Innerlichkeit zur Umwelt wieder findet“, so Heß.

Für das durch und durch aufwendig inszenierte Stück mussten von vornherein auch viele Dinge beachtet werden. Die alte Linde steht unter Naturschutz und es durften keine Äste entfernt und kein Nagel in den Baum gehämmert werden. Ein Container extra für Material wurde herbeigeschafft, und auch ein Bauantrag für Erdarbeiten musste gestellt werden. „Da es immer wieder ein neues Stück ist, müssen auch immer wieder neue Kostüme angefertigt werden“, erklärt Christa Diehl.

Die Aufführungen werden an drei Wochenenden zu sehen sein: 30./31. Juli und 1. August, am 6./7./8. August sowie am Wochenende des 13. und 14. August.

von Julia Wolf

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