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Das Wunder der Wiedervereinigung

Einheits-Feier Das Wunder der Wiedervereinigung

Zwei Menschen, die die deutsche Wiedervereinigung hautnah miterlebt haben, ließen die rund 100 Zuhörer beim CDU-Festakt zum Tag der deutschen Einheit am Samstag an ihren bewegenden Erinnerungen teilhaben.

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Stürmischer Beifall für den CDU-Ehrenkreisvorsitzenden Friedrich Bohl: Beim Festakt zum Tag der deutschen Einheit in Cölbe ließ er die Zuhörer an seinen persönlichen Erinnerungen an das Jahr der Wende teilhaben.

Quelle: Michael Hoffsteter

Cölbe. Friedrich Bohl braucht kein Manuskript. Der Kanzleramtsminister der ersten Wiedervereinigungsjahre und heutige Ehrenvorsitzende der CDU Marburg-Biedenkopf spricht frei. Er nimmt seine Zuhörer mit in die Jahre 1989 und 1990 – die wichtigsten Jahre der jüngeren deutschen Geschichte. „Es ist ein Wunder, dass es möglich wurde“, sagt Bohl, wenn er 20 Jahre zurückdenkt und sich an den ersten Tag der deutschen Einheit erinnert. Den 3. Oktober 1990 erlebte der Politiker, damals Erster parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, vorm Reichtagsgebäude in Berlin. „Unbeschreiblich viele Menschen waren da, es war ein irres Erlebnis“, erzählt Bohl. „Nach der Feier lief ich allein durch Berlin in mein Hotel – das sind Augenblicke, die man nicht vergisst.“

Überhaupt scheint Bohl nichts vergessen zu haben. Er beleuchtet viele Ereignisse der Wiedervereinigung – von der DDR-Flüchtlingswelle im September 1989 über die damaligen Putschversuche gegen Kanzler Helmut Kohl bis hin zur 40-Jahr-Feier der DDR am 7. Oktober 1989: „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“, zitiert Bohl den DDR-Staats-Chef Erich Honecker, der elf Tage später bereits abgelöst war. „Die CDU Fronhausen besuchte mich an diesem Tag im Kanzleramt.“

von Carina Becker

Den Artikel in voller Länge lesen Sie am Montag in der OP.

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