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Darf die Lahn eine Bundeswasserstraße bleiben?

Kommunalisierung Darf die Lahn eine Bundeswasserstraße bleiben?

Landräte und Tourismusverbände lehnen Kommunalisierung des Flusses ab

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Sie wollen, dass die Lahn eine Bundeswasserstraße bleibt: Achim Girsig (hinten von links), Geschäftsführer Lahntal Tourismus Verband, die Geschäftsführerin Anja Gretzschel, der Referent für Hessen und für Qualität Ralf Kruse von der Bundesvereinigung Kanutouristik und Jens Perlwitz, Präsident des Hessischen Kanuverbandes, vor einem Informationsschild, wie sie an den Einstiegsstellen der Lahn stehen. Im Kanu die Landräte Wolfgang Schuster (von links, SPD, Lahn-Dill), Manfred Michel (CDU, Limburg-Weilburg) und Günter Kern (SPD, Rhein-Lahn).

Quelle: Manfred Schubert

Wetzlar. Bei einer Informationsveranstaltung des Lahntal- Tourismus-Verbands in Wetzlar über die Planungen des Bundes zur Abstufung der Bundeswasserstraße Lahn waren sich Vertreter von Politik und verschiedenen Tourismus-Verbänden einig: Sie lehnen diese Bestrebung ab.

Es geht um viel Geld. Durchschnittlich 6,5 Millionen Euro jährlich kosten Unterhaltung und Pflege von Schleusen, Wehren und sonstigen verkehrstechnischen Einrichtungen an der Lahn. Man befürchtet, dass der Bund bei der geplanten Neuordnung der Bundeswasser- und Schifffahrtsverwaltung sein finanzielles Engagement an den nur touristisch genutzten Bundeswasserstraßen und damit auch der Lahn durch eine Abstufung einstellen könnte.

Nach der Veranstaltung, an der 37 Personen teilnahmen, gab es eine Erklärung des Lahntal-Tourismus-Verbandes (LTV), der für alle sechs Landkreise und für die meisten Städte und Gemeinden im Lahntal spricht. Der LTV-Vorsitzende und Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster (SPD), war sich einig mit seinen Amtskollegen Manfred Michel (CDU, Limburg-Weilburg) und Günter Kern (SPD, Rhein-Lahn): „Keine Kommunalisierung der Lahn – das können sich die defizitären Kommunen nicht leisten.“

von Manfred Schubert

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