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Chinesen zu Besuch im Jugendwaldheim

Roßberg Chinesen zu Besuch im Jugendwaldheim

Nach Abschluss der Aktionswoche mit Schülergruppen im Jugendwaldheim wurde über die gemachten Erfahrungen gesprochen. Chinesische Pädagogen und Schüler berichteten über Umwelterziehung in Peking.

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Lujia Wang berichtet von ihren Erfahrungen in Deutschland und erzählt von ihrer chinesischen Heimat.

Quelle: Manfred Schubert

Roßberg. „Mein erster Eindruck: Deutschland ist sehr sauber, der Himmel ist blau, man kann Wasser aus der Leitung trinken. Auf den Straßen sind die Autofahrer ziemlich rücksichtsvoll“, begann die 16-jährige Lujia Wang ihren Erlebnisbericht über ihren einwöchigen Aufenthalt in Europa.

Die Elftklässlerin der „Bayi High School Beijing“ berichtete dann von Umweltaktivitäten an ihrer Schule. Tetrapacks würden schon seit sechs Jahren gesammelt, jetzt gebe es auch Mülltrennung in der Mensa durch die Schüler selbst. „Die meisten Schüler schaffen das“, sagte sie. Manche Schüler brächten sogar Müll von daheim mit, wenn es dort keine Trennung und Recycling gebe, aber inzwischen gebe es in ganz Peking Mülltrennungsprojekte.

„In Deutschland fühlt sich die ganze Gesellschaft für die Umwelt verantwortlich, nicht nur die Schule, auch die Familie“, beschrieb die Schülerin ihre Empfindung.

Die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hatte große Auswirkungen auf China, mehr und mehr Menschen bemühten sich um Umweltschutz, beispielsweise durch Nutzung von umweltfreundlichen Einkaufstaschen oder der öffentlichen Verkehrsmittel statt des Autos, sagte sie. „Ich denke, für den Umweltschutz müssen alle Menschen auf der Welt verantwortlich sein, weil wir nur eine Erde haben“, schloss sie.

von Manfred Schubert

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