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Burgwaldbahn: Nostalgie trifft auf die Zukunft

TEE "Rheingold" Burgwaldbahn: Nostalgie trifft auf die Zukunft

Es war ein Fest mit viel historischem Flair. Doch in der Burgwaldbahn steckt nach der Sanierung auch viel „Zukunft“.

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Technik, die begeistert: Kleine wie große Bahnfans waren beeindruckt von den imposanten Dampfloks. „Ich und meine Lok“ – ein Besucher des Burgwaldbahnfestes in Frankenberg und sein Selbstbildnis mit dem Handy.

Quelle: Michael Agricola

Wetter. „Guck mal Opa, so viele Löcke“ – die Begeisterung über Dampf- und Dieselloks sowie alte und neue Schienenbusse war den Kleinsten leicht anzumerken. Doch auch große Bahnfans hatten ihre Freude am Burgwaldbahnfest.
Städte und Gemeinden, Vereine und der Betreiber Kurhessenbahn hatten sich einiges einfallen lassen, um die offizielle Wiedereröffnung der Strecke nach drei Monaten Bauzeit gebührend zu begehen.
Natürlich, die Bahn blieb sich auch hier mit der einen oder anderen Verspätung treu, doch das störte nicht wirklich. Denn die Fahrzeugauswahl auf den Strecken zwischen Marburg und Frankenberg, oder weiter bis Herzhausen oder Battenberg, war groß. Hin ging‘s zum Beispiel mit dem eleganten Schnellzug TEE „Rheingold“, zurück mit dem Dampfkoloss der Eisenbahnfreunde Treysa. Dazwischen eine Pause in Frankenberg, wo es die meisten Loks zu sehen gab – oder im Ernsthäuser Weindorf? Oder auf ein paar Takte mit der Stadtkapelle Wetter beim Oktoberfest?
Auch außerhalb, auf matschigen Feldwegen, an Straßen und Bahnübergängen standen Bahnfans: Geduldig warteten die „Trainspotters“ auf den Schnappschuss oder die Filmsequenz der Dampfwolken speienden Lok 52 8106, Baujahr 1943, oder des „Rheingold“ aus der Reichsbahn-Ära, jeweils vor reizvoller Landschaft.
Das Wichtigste indes blieb trotz des elegant-historischen Rahmens nicht ungesagt: Dass nämlich die Ertüchtigung der Strecke Marburg-Frankenberg der Region für die Zukunft ein Stück Attraktivität erhält – eine sichere Verbindung im öffentlichen Personen-Nahverkehr.

von Michael Agricola

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