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Bitte einmal Licht angucken in Cölbe

LED-Technik Bitte einmal Licht angucken in Cölbe

Cölbes Bürgermeister Volker Carle lädt alle Mitbürger in den nächsten Tagen dazu ein, ihren Abendspaziergang einmal in die Dorfmitte von Cölbe zu legen. Aber erst, wenn die Sonne untergegangen ist.

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Bürgermeister Volker Carle mit einem LED-Leuchtmittel der neuesten Generation, sowie Martina Meß und Jörg Haake sind gespannt auf die Bürger-Reaktionen am Dorfplatz.Foto: Götz Schaub

Cölbe. In der verkehrsberuhigten Zone in der Alten Dorfstraße, Ecke Heidestraße gibt es für alle Cölbe Bürger, also auch jene aus den Ortsteilen etwas Interessantes zu sehen. Tagsüber sicherlich die dort ansässigen Geschäfte, aber in den etwas späteren Abendstunden, sprich wenn es schon dunkel geworden ist LED-Licht. Nun, das mag nicht spektakulär klingen, doch mache es schon Sinn, sich das Licht einmal näher anzuschauen, findet Cölbes Bürgermeister Volker Carle. Die Gemeinde hat schließlich vor, peu à peu die insgesamt 716 Straßenlampen im Gemeindegebiet auf LED-Technik umzurüsten. Das spare der Gemeinde in der Folge enorm viel Geld, sagt Carle, weist aber auch daraufhin, dass er gerne eine Rückmeldung aus der Bevölkerung hätte, wie diese das „neue Licht“ finden.

„Die Kosten für die Straßenbeleuchtung liegen derzeit bei rund 50000 Euro für den Stromverbrauch und bei rund 15000 Euro für die Wartung und Instandhaltung“, sagt Carle. Dabei sei schon berücksichtigt, dass die Straßenbeleuchtung in der Regel zwischen 1 und 5 Uhr komplett ausgeschaltet ist. „Das mögliche Einsparpotenzial durch Umrüstung auf LED-Beleuchtungstechnik kann bei 50 bis 70 Prozent liegen“, führt Carle weiter aus. Im Zuge von Wartungsarbeiten werden in Cölbe jährlich rund 20 Quecksilberdampflampen gegen Natriumdampf-Hochdrucklampen ausgetauscht. Dieser Austausch erziele bereits eine Energieeinsparung von rund zehn Prozent, informiert Diplom-Ingenieurin Martina Meß, Sachbearbeiterin Tiefbau bei der Gemeinde Cölbe.

Carle und Meß sind von der Sinnhaftigkeit der LED-Leuchten überzeugt. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für diese Investition als auch Fördermöglichkeiten zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik werden derzeit auch im Austausch mit den Klimaschutz-Partnerkommunen Lahntal und Wetter sowie unter Einbezug des für die Straßenbeleuchtung zuständigen Fachpersonals des Zweckverbandes kommunaler Bauhof geprüft.

Jörg Haake, Projektmanager der Firma Trilux Vertrieb GmbH aus Arnsberg geht von einer dreifach längeren Lebensdauer der LED-Leuchten aus. Jetzt können die Bürger zwei Monate lang, sich das Licht schon einmal anschauen. Eine Leuchte auf dem Dorfplatz arbeitet übrigens mit 18 Watt, eine zweite mit 38 Watt.

von Götz Schaub

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