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Bingo-Kühe lassen sich nicht aus der Ruhe bringen

Sterzhausen Bingo-Kühe lassen sich nicht aus der Ruhe bringen

Bei sonnigem Wetter kamen etwa 300 Besucher, um das erstmalig stattfindende Kuhbingo anzusehen.

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Die Kühe Maja und Susi schreiten gemächlich über die Wiese. Sie sind sich der Bedeutung ihres Tuns ganz offensichtlich nicht bewusst.

Quelle: Ellen Vollmar

Sterzhausen. Am Pfingstsonntag verwandelte sich der Rasenplatz des FSV in ein großes schachbrettähnliches Feld. Zahlreiche Besucher aus dem Umkreis waren zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad gekommen, um beim ersten Kuh-Bingo dabei zu sein und kauften sich bis zum Einlass der ersten Kuh eines der zwei Meter mal zwei Meter großen Felder. Nachdem die erste Kuh namens Maja um 13 Uhr auf den Platz gelassen worden war, versammelten sich die Zuschauer hinter der Absperrung und hofften darauf, dass Maja ihr für vier Euro gekauftes Feld mit einem Kuhfladen „markierte“. Manche Gäste schauten gespannt auf Maja, andere zogen nochmals genau ihren Notizzettel hervor, um zu sehen, welches Feld sie zuvor erworben hatten. Denn jeder Feldbesitzer erhoffte sich, mit einem Kuhfladen beglückt zu werden und einen der drei Preise zu gewinnen. Das Preisgeld für den Fladen der ersten Kuh betrug 100 Euro, der zweiten 200 Euro und der dritten 300 Euro.

Doch bis 13.30 Uhr machte Maja erst einmal alleine das Feld unsicher. Wer glaubte, dass ein Feld in der Mitte des Rastplatzes am liebsten von der Kuh besetzt wurde, irrte. Kurz nach dem Einlass ging Maja schnellen Schrittes in Richtung des Sporthäuschens, wo die vielen Zuschauer das Geschehen beobachten. Die Rufe mancher Feldbesitzer an die Kuh brachten Maja nicht aus der Ruhe, Maja blieb einfach auf den ersten zwei Reihen des Feldes, manchmal wäre sie am liebsten über die Abgrenzung gesprungen, um noch näher an den Zuschauern zu sein. Und auf den von allen erhofften Kuhfladen ließ sie auch noch warten. Susi, die zweite Kuh, wurde um 13.30 Uhr auf den Platz geführt und ging auch in Richtung Publikum, wo sie schon nach kurzer Zeit mit einem Kuhfladen einen Feldbesitzer um 200 Euro bereicherte. Es dauerte noch eine Weile bis Maja und die dann später auf das Feld kommende dritte Kuh Biene ihren Fladen auf eines der Felder setzten. Die Veranstaltung wurde jedenfalls als Erfolg gewertet, hatten doch alle ihren Spaß und wurden zudem noch gut verköstigt.

von Ellen Vollmar

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