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„Bilanz kann sich sehen lassen!“

Cölbe „Bilanz kann sich sehen lassen!“

„Wir leisten hier gute Arbeit und müssen die Ergebnisse keineswegs verstecken“, stellt Cölbes Bürgermeister Volker Carle heraus.

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Cölbe. Zum Jahresabschluss 2009 präsentierte Cölbes Bürgermeister Volker Carle dem Gemeindeparlament Stärken der Gemeinde, die als solche gar viel zu wenig wahrgenommen werden, aber letztendlich das Ergebnis einer soliden Finanzpolitik sind.

„Wir können auf Cölbe stolz sein“ sagte Carle und übte ein wenig Selbstkritik. „Wir gehen mit unseren Leistungen vielleicht zu wenig in die Öffentlichkeit, wie es andere Gemeinden im Kreis zu tun pflegen. Deshalb müssen wir aber keineswegs schlechter dastehen als diese.“ Carle selbst wurde dies bewusst, als ein Gewerbetreibender ihn darauf ansprach, dass man in anderen Gemeinden bei den Wassergebühren sogar noch was zurück bekäme.

Wenn dies in Cölbe auch möglich sei, könne er sich vorstellen, sich dort zu engagieren. Carle musste eingestehen, dass dies in Cölbe nicht möglich sei, aber dies aus einem ganz bestimmten Grund: „Wir nehmen 2,50 Euro pro Kubikmeter Frischwasser. Damit sind wir kreisweit drittgünstigster Anbieter. Das bedeutet, das Frischwasser in Wetter ist für den Verbraucher fast doppelt so teuer wie im wenige Kilometer entfernten Cölbe, das immerhin seit 2001 rund 5,2 Millionen Euro in Kanalarbeiten investiert hat.

Das mag ein schöner Grund sein, nach Cölbe zu ziehen, aber sicher nicht der einzige. Cölbe ist ein beliebter Zuzugsort. Im Zeitraum von 1999 bis Mitte 2008 wuchs die Einwohnerzahl um 15,3 Prozent an. Das ist abgesehen von der Stadt Marburg im Landkreis absolute Spitze.

von Götz Schaub

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