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Berufswunsch: Feuerwehrmann

Junge Brandschützer Berufswunsch: Feuerwehrmann

Der demografische Wandel zeigt sich auch in der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr. Vor 20 Jahren waren es in Caldern sechs Kinder mehr als heute. Die sind aber keineswegs weniger motiviert als jene von damals.

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Caldern. Sieben Jungs und drei Mädchen engagieren sich zurzeit in der Jugendfeuerwehr Caldern. Das war nicht immer so. Vor 20 Jahren gelang es den Feuerwehrkameraden Walter Becker, Bernd Felgenhauer und Rainer Dersch von der Freiwilligen Feuerwehr Caldern, die damalige Wehrführung von der dringenden Notwendigkeit einer Jugendfeuerwehr, zu überzeugen.

Elf Jungs und fünf Mädchen machten damals den Anfang und heute lässt sich rückblickend feststellen, dass in den vergangenen 20 Jahren aus der Jugendfeuerwehr kontinuierlich pro Jahr etwa eine Person in die Einsatzabteilung aufgenommen werden konnte, verriet Wehrführer und Vorsitzender Marcus Ochs. Zur Feier des 20-jährigen Bestehens waren die Vereinsmitglieder und zahlreiche Gäste am Feuerwehrgerätehaus zusammen gekommen. Mit dabei waren die befreundeten Jugendfeuerwehren aus Sarnau/Göttingen, Goßfelden, Sterzhausen, Warzenbach, Wetter und Wittelsberg.

Während sich die Gastwehren beispielsweise in Teamspielen übten, bewies die Jugendfeuerwehr Caldern ihr Können. Unter der Leitung der Jugendwarte Johannes Müller, Stefanie Rusch und Carsten Kamm präsentierten sie am Nachmittag einen Einsatz, der mit einem herannahen, vollbesetzten Feuerwehrauto bei eingeschalteten Martinshorn begann und nach dem erfolgreichen und schnellen Löschen eines Gasfeuers, mit den Aufräumarbeiten wieder endete.

Spiele, wie beispielsweise mit dem Wasserstrahl einer Kübelspritze Gegenstände zu treffen, begeisterte die kleineren Kinder, wobei die Besichtigung ders Drehleiterwagens der Freiwilligen Feuerwehr Wetter-Mitte gleichermaßen Alt und Jung beeindruckte.

von Elvira Rübeling.

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