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Bei überflutetem Radweg ist Rat teuer

Caldern Bei überflutetem Radweg ist Rat teuer

Ein Video auf dem Internet-Filmportal „YouTube“ zeigt es der ganzen Welt: Zwischen Sterzhausen und Caldern müssen Radler bisweilen wasserfest sein, um zwei reaktivierte Nebenarme der Lahn kreuzen zu können.

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Bei diesem Wasserstand – das Foto ist vom vergangenen Montag – kommt man als Radfahrer noch ganz gut durch; als Spaziergänger müsste man umkehren.

Quelle: Michael Agricola

Caldern. Eine Radgruppe hat Ende Februar gefilmt, wie einer nach dem anderen, mehr oder weniger bekleidet und teilweise mit dem Fahrrad huckepack durch die hüfthoch Hochwasser führende Furkationsrinne der Lahn waten. Dabei befahren sie nicht etwa einen abgelegenen Wirtschaftsweg, sondern ein asphaltiertes Teilstück des überregionalen Radfernwegs „R2“.
Auch die Calderner Reiner Klingelhöfer und Andreas Eidam, der Michelbacher Jochen Töpfer und der Sterzhäuser Werner Schmidt, die den Radweg häufig nutzen, sind auf diese Weise in letzter Zeit immer häufiger ausgebremst worden. „Für mehrere Wochen im Jahr ist dieser Radweg im Moment unpassierbar, das kann nicht sein“, sagt Klingelhöfer. Die Vier haben sich zusammengesetzt und wollen nun etwas tun, damit Radfahrer und Fußgänger, Jogger, Walker und vor allem Kinder auch dann trockenen Fußes ihren Weg fortsetzen können, wenn das Wasser durch die Rinnen fließt. Eidam versichert: „Es geht uns nicht darum, Kritik an der Gemeinde zu üben. Wir stehen auch hinter dem Hochwasserschutz und den Renaturierungsmaßnahmen. Uns geht es darum, eine Lösung zu finden, damit die ganzjährige Passierbarkeit des Radweges wieder hergestellt wird.“

von Michael Agricola

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