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Ausbau der L3092 soll im Frühjahr beginnen

Bauarbeiten Ausbau der L3092 soll im Frühjahr beginnen

Frühzeitig soll es 2018 losgehen mit dem Ausbau der L3092 - durchgehend von Warzenbach bis Amönau. Hausanschlüsse und einige Abwasserleitungen sollen beim Ausbau der Ortsdurchfahrt in Oberndorf erneuert werden.

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Die Ortsdurchfahrt von Oberndorf ist schon lange in einem schlechten Zustand. Bereits 2013 fand eine Ortsbegehung statt, bei der die Schäden betrachtet wurden.

Quelle: Manfred Schubert

Oberndorf. Mindestens zwei bis zweieinhalb Jahre ­werden die Arbeiten wohl dauern, schätzt Bürgermeister Kai-Uwe Spanka. Dann wird die Verbindung von Amönau bis Warzenbach inklusive der Ortsdurchfahrt in Oberndorf, die Landesstraße 3092, wieder in normalem Zustand und keine Teststrecke mehr für Stoßdämpfer und Auspuffhalterungen sein.

Derzeit wird die Ausschreibung der Arbeiten für Dezember vorbereitet, die Vergabe soll im Januar erfolgen, berichtete Spanka am Freitagabend den 22 Oberndorfer Bürgern, die zum Infoabend ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen waren. Frühzeitig im Jahr, spätestens im März oder April, sollen die Arbeiten beginnen. Für die drei Bauabschnitte Warzenbach-Oberndorf, Ortsdurchfahrt Oberndorf und Oberndorf-Amönau wird es eine Gesamtausschreibung geben. Diese große Baumaßnahme sei für Firmen attraktiv, deshalb hofft der Bürgermeister auf günstige Angebote.

Im Zuge des Straßenausbaus sollen auch die ­Hausanschlüsse für Wasser und bei einigen Häusern auch die Abwasser­leitungen erneuert werden, wie Spanka erläuterte. Als zusätzliche Großmaßnahme werde der verrohrte Bachlauf komplett erneuert, wodurch etwa 200.000 Euro zusätzlich auf die Kommune zukämen.

Noch könne man nichts zum Bauablauf sagen. Die Firma, die den Zuschlag bekommt, müsse sagen, wie sie vorgehen wolle, erläuterte Spanka. Daher soll es eine weitere Informationsveranstaltung dann geben, wenn die Vergabe erfolgt ist, bei der alle Beteiligten gemeinsam die Pläne durchgehen können. Erst dann könne man auch etwas zu den Kosten sagen, die auf die Anlieger für die Herstellung der Gehwege zukommen. Bis auf ­einen Grundstückseigentümer sei die Gehwegplanung bereits geklärt. Im Detail werde es immer Dinge geben, die sich erst bei der Baudurchführung ­ergeben und dann geklärt werden müssten, führte der Bürgermeister weiter aus.

Bislang sind keine wiederkehrenden Straßenbeiträge im Gespräch

Deswegen wäre es gut, meinte Kai-Uwe Spanka, wenn sich einige Oberndorfer fänden, die bei den wöchentlichen Baubesprechungen dabei sein könnten und die Informationen im Dorf weitergeben könnten. Zum Beispiel, wann welche Hofzufahrten gesperrt werden und wann Hausanschlüsse gemacht werden. Dazu erklärten sich Peter Loida, Jan Diehl und die beiden früheren Ortsvorsteher Andreas Gnau und Bernd Blase, die die Veranstaltung auch moderierten, bereit. Seit der jüngsten Kommunalwahl gibt es in Oberndorf keinen Ortsbeirat mehr, der dies hätte übernehmen können.

Im Zusammenhang mit den Gehwegen fragte Gnau, ob in Wetter auch über wiederkehrende Straßenbeiträge nachgedacht werde. Bis jetzt habe sich weder im Parlament noch im Magistrat jemand dafür stark gemacht, antwortete Spanka. Auch er habe seine Vorbehalte. Da, wo es sich um keine Bundes- oder Landesstraße handle und man Fördermittel nur bei Einhaltung von ­Richtlinien erhalte, habe man immer eine abgespeckte, für die Anlieger günstigere Version gemacht. Das ­wäre bei globalisierten Straßenbeiträgen passé, dann müsste alles nach Vorschrift gemacht werden. „Bisher musste bei uns noch niemand sein Häuschen wegen der Anliegerbeiträge verkaufen. Wir haben immer eine Lösung gefunden“, sagte er.

Weiter merkte Gnau an, er hätte „nichts dagegen, wenn der Bachlauf im Ort wieder offen wäre“. Dazu sagte Spanka, man habe intern darüber gesprochen, aber es gäbe zu viele Dinge, die dafür umgeändert werden müssten. Selbst wenn es vielleicht weniger kosten sollte, wäre eine Umplanung zu kompliziert, die würde man nicht mehr hinkriegen.

von Manfred Schubert

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