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Bangen um die Ernte

Erst zu trocken, dann zu nass Bangen um die Ernte

Es war das trockenste Frühjahr seit 1983. Dann folgte der niederschlagsreichste Juli seit 120 Jahren. Die Mengeneinbußen bei der Ernte sind nicht mehr abzuwenden.

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Der Weizen ist vielerorts im Landkreis, hier auf einem Feld bei Ronhausen, noch nicht reif.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Mengenverluste bei der Ernte sind nun nicht mehr abzuwenden – die große Trockenheit im Frühjahr hat den Landwirten den ersten Schnitt auf den Wiesen verdorben, Getreide und Raps sind vielerorts noch nicht richtig reif.

Der Kreisbauernverband geht davon aus, dass die Landwirte bei der Gerste im Vergleich zu guten Erntejahren Mengenverluste von um die 25 Prozent verzeichnen – auf den mageren Böden im Hinterland wird mit bis zu 40 Prozent Verlust gerechnet.

„Jetzt kommt es darauf an, dass wir schnell Sonnenschein bekommen – und dann muss die Ernte schleunigst rein“, erklärt Erwin Koch, Vorsitzender des Kreisbauernverbands, der gestern gemeinsam mit Berufkollegen über die Erntesituation im Landkreis berichtete und dabei traurige Rekorde vermeldete.

von Carina Becker

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