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Auf den Spuren des Künstlers

Otto-Ubbelohde-Rundweg Auf den Spuren des Künstlers

Trotz des drohenden Regens wandelten vergangenen Samstag zirka 120 Bürgerinnen und Bürger auf den Spuren des berühmtesten Einwohners von Goßfelden.

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Karl Heinz Görmar (Mitte) gab Erklärungen zu jeder Motivtafel, wie hier am Kirchplatz, wo es unter anderem um das Märchen „Die wahre Braut“ ging.

Quelle: Michael Agricola

Goßfelden. Im Garten des Otto-Ubbelohde-Hauses trafen sich am Samstagnachmittag mehr als 100 Menschen. Anlass war die Eröffnung des Otto-Ubbelohde-Rundweges. Dieser wird durch 16 Motivtafeln mit Informationen zu Ubbelohdes Leben und seinem künstlerischen Werk gebildet.

Otto Ubbelohde wurde 1867 in Marburg geboren und verbrachte 22 Jahre bis zu seinem Tod 1922 in Goßfelden. Besonders bekannt wurde er durch seine Illustrationen von Märchen der Brüder Grimm.

Im weiteren Verlauf des Nachmittags teilte sich die Gruppe auf. Für die Kinder war mit dem Kinderliedermacher Fredrik Vahle und seiner Band ein passender Programmpunkt im Garten geschaffen. Passend deswegen, weil Otto Ubbelohde auch Volkslieder illustrierte.

Ungefähr 100 Frauen und Männer machten sich in dieser Zeit auf den Rundweg durch das Dorf. Die Erklärungen Görmars trugen zum Verständnis der neu aufgestellten Informationstafeln bei.

Unter anderem mit den Auftritten der Harfenistin Anna Weizenegger nahe Ubbelohdes Grab, von Heike Schmidt als Verkörperung des Gemäldes „Die wahre Braut“ auf dem Kirchplatz und der Malszene mit Otto Ubbelohde (Edwin Schmidt) an der Alten Brücke wurden manche Motive der Begehung zusätzlich anschaulich gemacht. Dafür waren Mitwirkende des Grenzgangvereins in ihre Kostüme geschlüpft. Musikalische Begleitung kam vom Posaunenchor Lahnfels.

von Sonja Achenbach

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