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Auf den Spuren der verfolgten Ahnen

Hugenotten- und Waldenserpfad in Hessen Auf den Spuren der verfolgten Ahnen

Etwa 45 Wanderer nahmen an der zweiten Etappe der hessischen Eröffnungswanderung auf dem „Europäischen Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenserpfad“ teil, die an drei Tagen von Marburg nach Louisendorf führte.

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Am Sonnenwendskopf legten die 45 Wanderer eine erste Rast ein.

Quelle: Elvira Rübeling

Oberrosphe. Unter der Organisation von Gerhard Badouin vom Arbeitskreis Hugenotten- und Waldensergeschichte in Schwabendorf, Ortsvorsteher Ralf Funk aus Todenhausen und Wanderführer Karl-Heinz Naumann aus Oberrosphe ging es vom Heimatmuseum Oberrosphe aus auf die Strecke, die vor etwa 300 Jahren die auf Grund ihres Glaubens verfolgten Hugenotten und Waldenser genommen haben, um sich in Todenhausen und Wiesenfeld anzusiedeln.

Mit dabei waren heimische Wanderer mit hugenottischem Blut. Carola Lautenschläger, die in Rohrbach im Odenwald ein Waldenser- und Hugenotten-Museum leitet, wanderte ebenfalls auf den Spuren ihrer Ahnen mit.

Über Mellnau und Teile des Kuckuckswegs erreichte die Gruppe den Sonnenwendskopf oberhalb von Todenhausen. Dort bereiteten die Nachfahren mit Zwiebel- und Speckkuchen, aus der hier im Raum bekannteren Hugenottenansiedlungen, einen Empfang. Noch heute erinnert ein Gedenkstein an die Gründung der Siedlung 1720.

Auf anspruchsvollen Wanderwegen, die immer wieder die „Traumroute Burgwaldpfad“ kreuzten, ging es weiter zum Christenberg. Dort hatte das „Waldgasthaus Christenberg“ einen französischen Imbiss vorbereitet.

von Elvira Rübeling

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