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„An Weihnachten kann man sich nicht gewöhnen“

Gottesdienst „An Weihnachten kann man sich nicht gewöhnen“

Gemeinsam mit Pfarrerin Constanze Thierfelder gestaltete Martin Hein, Bischof der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Wal­deck, am ersten Weihnachtstag den Gottesdienst in Wetter.

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Professor Martin Hein, Bischof der evangelischen Landeskirche, warb in Wetter für Engagement.

Quelle: Rainer Waldinger

Wetter. Rund 200 Menschen besuchten den Gottesdienst mit Abendmahl in der evangelischen Pfarrkirche Wetter. Viele von ihnen interessierte besonders, was der Bischof in seiner Predigt zu erzählen hatte. „Die Zeit der Heimlichkeiten ist vorbei“, sagte Hein. „Die Geschenke sind ausgepackt.“ Damit sei aber auch die Spannung schnell verflogen und schnell kehre Ernüchterung ein, beispielsweise, weil das Geschenk doch nicht ganz dem Wunsch entsprochen habe.

„Viele haben dann das Gefühl, ‚Ist das jetzt schon alles?‘“, meinte der Bischof. Dabei sei das Weihnachtsfest viel mehr als nur ein Fest, bei dem sich Personen gegenseitig beschenken. Mit der Geburt Jesu sei Gottes Menschenfreundlichkeit deutlich geworden. An Weihnachten könne man sich nicht gewöhnen, sagte er. „Was damals war, bleibt immer außergewöhnlich.“

Hein mahnte auch, selbst freundlich gegenüber anderen zu sein: „Wer sich engagiert, wird angreifbar. Aber diesen Weg ist Jesus gegangen. Er bringt die größere Verheißung mit sich.“ Nicht nur gegenüber Mitmenschen, sondern auch gegenüber der Erde gelte es, sich freundlicher zu verhalten. Hein verwies auf den gerade zu Ende gegangenen Klimagipfel in Kopenhagen, der kaum als Erfolg gewertet werden könne.

von Stefan Weisbrod

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