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A 49 wird erst einmal zwölf Kilometer länger

Verkehr A 49 wird erst einmal zwölf Kilometer länger

Die A 49 wird weitergebaut: Am Dienstag begannen die Arbeiten an einem zwölf Kilometer langen Abschnitt zwischen Neuental und Schwalmstadt.

Wiesbaden. Die Kosten für das Teilstück: insgesamt 183 Millionen Euro, wie Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) am Dienstag berichtete. Davon stellt der Bund zunächst 60 Millionen Euro bereit. Posch rechnet damit, dass der Abschnitt in sechs bis sieben Jahren beendet sein könnte.

Insgesamt fehlen noch gut 40 der knapp 90 Kilometer für den Lückenschluss zwischen der A7 in Kassel und der A5 bei Gemünden (Felda). Im Frühjahr 2011 sollen die Planfeststellungsverfahren für die restlichen zwei Abschnitte abgeschlossen sein.

In den Rathäusern der Ostkreis-Kommunen Neustadt, Kirchhain und Stadtallendorf herrscht weiter große Skepsis – und die Befürchtung, dass die Autobahn für ungewisse Zeit bei Schwalmstadt endet und es dadurch zu erheblichen Verkehrsbelastungen kommt.

Der Marburger Bundestagsabgeordnete Sören Bartol (SPD) sagte: „Ich bin für den Autobahnbau, aber dagegen, dass begonnen wird, bevor für den dritten Abschnitt Baurecht vorliegt.“

Ulrich Spengler, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel erklärte: „Die regionale Wirtschaft atmet auf.“ Peter Lather vom IHK-Regionalausschuss Marburg betonte, dass nun auch Unternehmen entlang der projektierten Strecke hoffen könnten, dass die für sie die Standortnachteile in einigen Jahren der Vergangenheit angehören könnten.

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