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70.000 Euro müssen im Etat nachgelegt werden

Haupt- und Finanzausschuss Lahntal 70.000 Euro müssen im Etat nachgelegt werden

Bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) kamen in der Lahntaler Gemeindeverwaltung alle Themen zur Sprache, die auch am Mittwochabend bei der Gemeindevertretersitzung in Goßfelden auf der Tagesordnung stehen.

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Für die Straßenerschließung im Neubaugebiet „Sprinkelwiesen“ in Caldern wurden im Haushalt 2011 irrtümlich versehentlich 70.000 Euro zu wenig bereit gestellt. Das Foto zeigt Bürgermeister Manfred Apell (links) und Ortsvorsteher Kurt Vogt beim ersten Spatenstich im Oktober.

Quelle: Manfred Schubert

Sterzhausen. Ein Tagesordnungspunkt betrifft die Finanzen. Für die Straßenerschließung im Neubaugebiet „Sprinkelwiesen“ in Caldern müssen 70.000 Euro überplanmäßig bereitgestellt werden.

„Die Straße kostet nicht mehr“, beruhigte Bürgermeister Manfred Apell, die veranschlagte Summe von 330.000 Euro werde voraussichtlich eingehalten. Aufgrund eines Irrtums wurden aber im Haushalt 2011 versehentlich 70.000 Euro zu wenig bereitgestellt. Es liege bereits eine Rechnung des beauftragten Bauunternehmens über diesen Betrag vor, die die Gemeinde bedienen müsse.

Die Mehrausgabe soll laut dem Beschlussvorschlag durch Wegfall von drei vorgesehenen Investitionen gedeckt werden. Zum einen gebe es laut Apell ohnehin zurzeit noch keinen tragfähigen Kompromiss für den geplanten Bau eines Feldweges zu einem Einkaufsmarkt in Sterzhausen, wofür 30.000 Euro angesetzt waren.

Zum anderen kam die geplante Vermietung von Räumen im Kultur- und Gemeinschaftszentrum Goßfelden an eine regionale Bank nicht zustande, so dass die für die Vorbereitung angesetzten 25.000 Euro wieder verfügbar sind.

Schließlich sei, sagte der Bürgermeister, die geplante 15.000 Euro teure Radwegeumfahrung der Furkation in Caldern, die im Winter öfter bei Hochwasser nicht passierbar sei, aus Sicht des Landes eine Lappalie, für die es keine Zuschüsse gebe.

Daher könne man das Vorhaben auch verschieben. In guten Zeiten sei es ein akzeptables Projekt, jetzt nicht. Barbara Seitz (GRÜNE) stimmte zu: angesichts der Finanznot der Gemeinden und sonstiger Nöte sei das ein Luxusprojekt. Man könne den Radlern im Winter an Hochwassertagen zumuten, über die Straße zu fahren.

von Manfred Schubert

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