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Ihre Karriere, bitte! Gewinne mit Lächeln…
Landkreis Ihre Karriere, bitte! Gewinne mit Lächeln…
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10:17 09.07.2009

Unwillkürlich beginnen Sie ebenfalls zu lächeln und Ihr Telefonat entwickelt sich zu einem angenehmen Austausch. Sie empfinden auf einmal gute Laune, packen schwungvoll die schwierige Aufgabe auf Ihrem Schreibtisch an, die Sie schon lange angeödet hat, und die plötzlich kein Problem mehr für Sie ist.

Natürlich ist das Leben nicht immer „eitel Sonnenschein“. Und das Berufsleben oft am allerwenigsten. Hin und wieder jedoch können wir uns selbst die dunkelsten Regentage heller machen. Die geliebten Brötchen beim Bäcker sind ausverkauft? Wie wäre es mit der bislang noch nie ausprobierten Sorte im Nachbarkorb, anstatt verschnupft von dannen zu ziehen? Die nette Friseuse ist krank? Weshalb nicht mal den Kollegen an den eigenen Haarschopf lassen, immerhin scheinen seine Kunden auch ganz zufrieden zu sein.
Ab und an im Beruf – und im Alltag - etwas Neues wagen, hin und wieder aus den selbst geschriebenen Regeln ausbrechen, das kann erfreuliche und uns wohltuende Erfahrungen mit sich bringen. Möglicherweise lohnt es sich doch, mit dem stillen Kollegen aus der Nachbarabteilung zum Mittagessen zu gehen. Erstaunlicherweise hat er einen feinen Humor, der Sie so manche Situation in Ihrem Betrieb leichter, weil fröhlicher, ertragen lässt. Oder Sie hören Ihren Mitarbeitern freundlich und aufmerksam zu, anstatt daran zu denken, dass Sie im Moment keine Zeit für die vorgetragenen Probleme haben. Zu Ihrer eigenen Verblüffung stellen Sie fest, die Schwierigkeiten sind damit schon fast ausgeräumt und Ihnen bleibt genügend Zeit für andere Dinge. Ihre gute Laune steigt. Sie beginnen zu lächeln…. Sie haben weniger sich selbst und Ihre Empfindlichkeiten in den Mittelpunkt gestellt, dafür haben Sie Ihre Arbeit und Ihre Mitarbeiter ernst genommen und sich dafür Heiterkeit geschenkt.
Irgendwann wird das Lächeln dann einfach zu Ihnen gehören. Und Ihnen viel Zeit für das schenken, was Ihnen wirklich wichtig ist.
Ihre
Inge Maisch

Checkliste für „Gewinne mit Lächeln…“
Die Checkliste verweist auf Fragen und Erfahrungen aus der täglichen Coaching-Praxis.
1.) Ihnen ist so gar nicht zum Lächeln zumute? Andererseits sehnen Sie sich gerade jetzt danach, etwas mehr gute Laune in Ihrem Berufsalltag zu haben? Eine kleine Übung kann Ihnen vielleicht weiter helfen: Klemmen Sie sich eine Minute lang einen Bleistift zwischen Ihre Zähne, ohne ihn mit Ihren Lippen zu berühren. Das leichte nach oben Ziehen Ihrer Lippen signalisiert Ihrem Gehirn, hier ist etwas sehr angenehm, und es startet physiologisch den „Gute-Laune-Prozess“, der Sie in eine bessere Stimmung versetzt.
2.) Im internationalen Geschäft spielt Humor eine wichtige Rolle. Dies wird von uns oft unterschätzt. In England beispielsweise gehört ein humorvoller Smalltalk als Einstieg in ein Arbeitstreffen einfach dazu, während wir hierzulande glauben, es sei reine Zeitverschwendung, vor einem wichtigen Meeting erst einmal zu lachen und gute Laune zu verbreiten. Wir meinen, wir würden dann nicht ernst genommen.
3.) Wenn Sie dazu neigen, sich eher an die schlechten, als an die guten Momente in Ihrem Alltag zu erinnern, notieren Sie sich Ihre kleinen Glücksmomente regelmäßig. Und wenn Sie dann Ihr eigenes Gehirn wieder austrickst und Ihnen weismachen will, das war doch alles gar nicht so toll, dann blättern Sie in Ihren Glückserinnerungen.
4.) Lächeln Sie, so oft Sie können und Ihnen danach ist. Begrüßen Sie Ihr Gegenüber freundlich. Und wenn Sie kein Lächeln zurückbekommen, beim nächsten Menschen klappt es bestimmt. Und Sie gehen beschwingter durch den Alltag.

Tipps zum Lesen:
Immer, wenn es für uns möglich ist, wählen wir für Sie aus der sehr umfangreichen Literatur zu Beruf und Karriere einige Bücher aus, die unsere ganz subjektiven Empfehlungen für Sie sind:
Seligman, Martin E. P., Der Glücks-Faktor: Warum Optimisten länger leben, 2005, Lübbe Verlag, ISBN 978-3404605484
Von Hirschhausen, Eckart, Glück kommt selten allein, 2009, Rowohlt TB, ISBN 978-3498029975

OP Expertenteam
Waldemar Droß, Agentur für Arbeit Marburg, Leitung
Frank Hüttemann, Referent Wirtschaftsförderung Landkreis Marburg-Biedenkopf
Claudia Schäfer, Frauenbeauftragte, Landkreis Marburg-Biedenkopf
Barbara Schade, Beraterin und Coach, Klinik für Psychosomatik, Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Elke Seim, Berufsberaterin, Agentur für Arbeit, Marburg

… sangen Hans Moser und Peter Alexander zu ihren Zeiten mit großem Erfolg. Sicherlich, weil beide gute Künstler waren. Vielleicht jedoch auch, weil in Lied und Text das mitschwingt, was wir alle kennen und zum Abschied dazu gehört: die leise Trauer, der wehmütige Blick zurück und die - manchmal bange - Frage, was kommt als nächstes, was wird künftig sein?

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