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Höchste Jubiläumsstufe für Ladislaus Szabo

Ehrung im Öffentlichen Dienst Höchste Jubiläumsstufe für Ladislaus Szabo

Der Wommelshäuser 
Ladislaus Szabo wirkt seit 50 Jahren im Hinterland im Dienst des Rechts.

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Zum Jubiläum für 50 Jahre im öffentlichen Dienst von Ladislaus Szabo ehrten ihn die stellvertretende Amtsgerichtsdirektorin ­Rosemarie Krug (links) und die Rechtspflegerin und stellvertretende Geschäftsleiterin Katja Honndorf.

Quelle: Erich Frankenberg

Biedenkopf. Seit 50 Jahren ­engagiert sich Ladislaus Szabo für das Gemeinwesen: „Sie haben die momentan höchste Stufe der Jubiläumsverordnung erreicht“, sagt die stellvertretende Amtsgerichtsdirektorin Rose­marie Krug bei der Übergabe der Ehrungsurkunde.

Der 71-jährige in Oedenburg geborene Jubilar verbrachte den überwiegenden Teil seiner Tätigkeit im öffentlichen Dienst beim Versorgungsamt Marburg und später in Gießen – von 1967 bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2005.

Bereits seit dem 1. Mai 1985 gehört der Jubilar dem Ortsgericht Bad Endbach I an, übernahm im Juni 2005 das Amt des stellvertretenden Ortsgerichtsvorstehers. Besonders wertvoll erwies sich bei der Ausübung des Amtes „seine allseits anerkannte Umgangsart, die vieles im Ehrenamt erleichtere“, so Rosemarie Krug.

Die Amtsrichterin hob in ihrer­ Rede die Bedeutung der Arbeit der Ortsgerichte hervor, die als Hilfsorgane der Justiz wertvolle­ Arbeit für das Gemeinwesen ­tätigten.

Früher als Sportler und Schiri unterwegs

Ebenso hielt es Katja Honndorf. Die Rechtspflegerin und stellvertretende Geschäftsleiterin des Biedenkopfer Amtsgerichts betonte die Wichtigkeit als Bindeglied zwischen den Bürgern und der Justiz. Die qualitativ guten Beratungen in Wohnzimmern seien Grundlage für die Arbeit des Gerichtes.

Bad Endbachs Erster Beigeordneter Arndt Räuber dankte Ladislaus Szabo ebenfalls und sprach die Hoffnung aus, dass andere Bürger dem Beispiel des Wommelshäuser Jubilars folgen und selbst ehrenamtlich aktiv werden.

Szabo beriet viele Jahre Betroffene im „Hinterland“ in Fragen ihrer Renten- und Versorgungsansprüche. Neben der Arbeit im Ortsgericht engagierte sich Szabo sehr lange in der Kommunalpolitik.

Aus früheren Zeiten kennt man Szabo als einen „schnellen Mann“ in der Leichtathletik, dessen Bestzeit über 100 Meter­ bei 11 Sekunden lag. Auch als Landesligareferee ist er vielen Hinterländer Sportfreunden noch in guter Erinnerung.

von Erich Frankenberg

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