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dm plant weitere Märkte im Kreis

Unternehmenspolitik dm plant weitere Märkte im Kreis

Die Drogeriemarktkette dm ist im Landkreis weiter auf Expansionskurs: Im Frühjahr 2013 soll eine vierte Filiale in Kirchhain eröffnen.

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424 Millionen Kundenkontakte verzeichnete dm im vergangenen Geschäftsjahr allein in Filialen in Deutschland – so viele wie nie zuvor. Auch die drei Filialen im Landkreis haben nach Angaben des Regionalmarktleiters Alexander Hüge zu dem guten Ergebnis beig

Quelle: dm-drogerie markt

Marburg. Drei Filialen betreibt der dm-Drogeriemarkt aktuell im Landkreis Marburg-Biedenkopf - zwei in Marburg, eine in Stadtallendorf. „Allein in diesen drei Filialen haben wir im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund neun Millionen Euro gemacht“, berichtet Regionalmarktleiter Alexander Hüge im Gespräch mit der OP. Damit liege die Umsatzdynamik in der Region mit einer Steigerung von 23 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 14 Prozent. „Wir haben uns hier ganz gut in den Markt hineingefunden“, erklärt Hüge.

Und das will der Konzern, der insgesamt rund 2700 Filialen in 13 Ländern betreibt, weiter nutzen. Bereits im nächsten Frühjahr soll ein weiterer Markt in Kirchhain eröffnen. „Die Bauarbeiten unseres Investors dazu haben bereits begonnen“, berichtet Regionalmarktleiter Hüge. An der Frankfurter Straße in Kirchhain soll die neue Filiale mit einer Verkaufsfläche von rund 630 Quadratmetern entstehen. „dm investiert dafür rund 500000 Euro und schafft zehn neue Arbeitsplätze“, betont Hüge. Auch ein Auszubildender zum Drogisten soll dort ab dem nächsten Sommer beschäftigt werden. „Wir sind guten Mutes, dass es eine erfolgreiche Filiale werden wird. Schließlich haben wir in Marburg und Stadtallendorf bereits sehr gute Erfahrungen gemacht“, so der Regionalmarktleiter.

Eine weitere Filiale soll darüber hinaus im von Investor Joachim Tenkhoff geplanten Gutenbergcenter in der Marburger Innenstadt entstehen. „Dafür haben wir schon einen Vertrag mit dem Investor unterzeichnet. Wir rechnen mit einer Eröffnung im Jahr 2014“, erläutert Hüge, wie die Expansion der seit 1973 in Deutschland bestehenden Drogeriemarktkette im Landkreis Marburg-Biedenkopf voranschreiten soll. Auch an einer eigenen Filiale im Hinterland hätte der Konzern Interesse, „da gibt es derzeit aber noch keine konkreten Pläne, das ist bislang nur ein Wunsch“, ergänzt er.

Alte Schlecker-Standorte kommen für dm kaum als neue Filialen in Frage. „Unsere Kunden sollen unsere Märkte bequem und einfach erreichen können. Zudem sind die meisten Schlecker-Räumlichkeiten zu klein und nicht optimal gelegen“, begründet Hüge, warum dm vorwiegend Filialen in Neubauten anstrebt. Für das Geschäftsjahr 2012/13 plant dm-Deutschland insgesamt Investitionen von mehr als 160 Millionen Euro, vor allem dem technologischen Fortschritt soll nach Konzern-Angaben vermehrt Rechnung getragen werden.

Insgesamt hat das von Professor Götz W. Werner in Karlsruhe gegründete Unternehmen im vergangenen Jahr in Deutschland 89 neue Filialen eröffnet - eine davon in der Neuen Kasseler Straße in Marburg. „Mit der dortigen Entwicklung sind wir überaus zufrieden. Der Markt wird von den Kunden sehr gut angenommen“, berichtet Hüge, der allen 48 Mitarbeitern in der Region bescheinigt, im vergangenen Geschäftsjahr einen guten Job gemacht zu haben.

von Katharina Kaufmann

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