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Hinterland Zwei außer Rand und Band
Landkreis Hinterland Zwei außer Rand und Band
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19:23 31.10.2013
Gebannte Blicke im Haus des Gastes: Die jungen Gäste verfolgten das Spiel von Stefan Wiemers (links) und dem in dieser Szene telefonierenden Samuel Kübler. Die grauen Kisten im Vordergrund werden während des Stücks ständig bewegt und sorgen für immer wieder neue Bühnenbilder.Fotos: Dennis Siepmann
Gladenbach

Weniger ist manchmal mehr. Besonders zutreffend ist diese Redensart im Fall des Schauspiel-Duos Stefan Wiemers und Samuel Kübler. Zu zweit schaffen sie ein Gefühl, eine ganze Theatergruppe stände auf der Bühne. Ständig wechseln sie ihre Rollen: mal Gangsterboss, mal Polizist. Dann wieder Kfz-Mechaniker oder Juwelier. Ebenso wie die Charaktere wechseln auch die Spielorte. In einem Flug geht es über die Stadt - von einem Hochhaus ins nächste oder mit dem Polizeiwagen quer durch die Straßenzüge der Stadt.

Aufwendige Requisiten brauchen die beiden Akteure dafür nicht. Alles gelingt durch große und kleine graue Kisten, die sie während des Spiels wenden, verschieben und immer wieder neu kombinieren. In rasantem Tempo wird die Kriminalgeschichte um einen entwendeten Edelstein fortgeführt.

Wer ist „the brain“?

Die Polizei tappt bei diesem Diebstahl zunächst noch völlig im Dunkeln. Die einzige Spur ist der Name „the brain“. Das Publikum weiß jedoch schon mehr: Hinter dem geheimnisvollen Pseudonym steckt unscheinbarer Mann - eine graue Maus im Büroalltag. Tagsüber ist „the brain“ Sachbearbeiter in einem Versicherungskonzern. Keiner seiner Mitmenschen ahnt: Auf sein Konto gehen die spektakulärsten Einbrüche der letzten 20 Jahre. Er ist das Phantom, das zum ganz großen Coup ausholt, doch die Ermittler geben nicht auf.

Je weiter sich die verschiedenen Handlungsstränge annähern, desto leiser wird es auch in den Zuschauerreihen. Die etwa 300 Schüler der Europaschule Gladenbach sind nun vollends in die verwickelte Handlung vertieft. War es zu Beginn der Aufführung noch laut und unruhig auf den Sitzplätzen, schauen die Fünft- und Sechstklässler nun gebannt auf die Bühne, wo sich Verfolgungsjagden und spektakuläre Einbrüche ereignen. Dazwischen finden sich immer wieder Slapstickeinlagen, bei denen die beiden Schauspieler vollen Einsatz beweisen. Lohn für ihr Spiel ist das Klatschen und Lachen der jungen Theater-Gäste.

Stefan Wiemers und Samuel Kübler beweisen auf der Bühne, das sie ein echtes Dream-Team sind. Zusammen haben sie bereits den Publikumspreis bei den „Heidelberger Theatertagen“ abgeräumt.

Auch Unterrichtsinhalt

Anja Simon und Daniela Weiß von der Kur- und Freizeitgesellschaft (KFG) freuten sich darüber, die beiden Profis im Haus des Gastes begrüßen zu dürfen. „Das Stück ist wirklich interessant“, sagt Simon. Oft fließen die Inhalte der Stücke, die bei den Kindertheatertagen gezeigt werden, auch in den Unterricht ein, sodass sich die Schüler besser in das Gezeigte einfinden können, verriet Simon weiter.

von Dennis Siepmann

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