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Hinterland Zwei Millionen Tonnen Güter werden jährlich von oder zum Winter-Gelände transportiert
Landkreis Hinterland Zwei Millionen Tonnen Güter werden jährlich von oder zum Winter-Gelände transportiert
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20:26 13.07.2009
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (2. von links) und der heimische Bundestagsabgeordneter Sören Bartol (3. von links) überzeugten sich beim Besuch der Eisengießerei Fritz Winter der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im Weltmarkt für Zylinderguss für Kraftfahrzeuge. Bei einem Betriebsrundgang erklärte Produktions-Geschäftsführer Gunter Barnstorff (links), wie ein Kupolofen funktioniert. Quelle: Michael Acker

Stadtallendorf. „Die Eisengießerei Fritz Winter appelliert daher an die Verkehrspolitiker des Bundes, die Mittel für den Weiterbau der A 49 auf dem Teilstück Neuental nach Schwalmstadt bereitzustellen, damit die Verkehrsinfrastruktur nicht zum Hemmschuh beim Wachstum der Unternehmen der Region wird, und die Bevölkerung an den bisherigen Landes- und Bundesstraßen entlastet wird“, sagte Martin Krebs, Geschäftsführer Zentralbereich. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee stellte dazu fest: „Wir alle wollen die A 49, und wir alle wollen sie schnell.“

Es sei aber, fügte Tiefensee an die Adresse von Hessens Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) gerichtet, unredlich, den unverzüglichen Baubeginn zu fordern. Erstens seien die Mittel, die Hessen für die Jahre 2009 und 2010 zustehen, erschöpft, und zweitens will der Bund – jedenfalls derzeit – abwarten, bis Baurecht für alle drei Bauabschnitte geschaffen ist. „Sonst schließen wir nur eine Teillücke, und das Geld fehlt woanders, wo eine Straße komplett gebaut werden kann.“

Bei einem Rundgang durch das Leistungscenter 2 unter Führung von Gunter Barnstorff erläuterte dieser die anspruchsvolle Fertigung von Zylindergussteilen für die Automobilindustrie: „Die Fertigung von Zylindergussteilen wird als ’Königsklasse’ des Eisengusses bezeichnet, weil in hohen Serienstückzahlen bei sehr engen Toleranzen eine gleichbleibend hohe Qualität erforderlich ist.“ Motorengehäuse von PKW hätten Wandstärken von nur noch drei Millimeter.

von Michael Acker und Till Conrad

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