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Zu viel „gesurft“: fristlose Kündigung

Marburger Arbeitsgericht Zu viel „gesurft“: fristlose Kündigung

Eine 48-jährige Lageristin soll während der Arbeitszeit stundenlang private Geschäfte in einem Internet-Auktionshaus gemacht haben.

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Die Güteverhandlung fand am gestrigen Dienstag im Marburger Arbeitsgericht statt.

Quelle: Michael Acker

Marburg. Daraufhin erhielt sie Ende Dezember 2010 die fristlose Kündigung, gegen die sie sich gestern vor dem Marburger Arbeitsgericht klagte. Sie räumte zwar ein, während der Arbeitszeit im Internet „gesurft“ zu haben, jedoch nicht in dem vorgeworfenen Zeitumfang.

Arbeitsgerichts-Direktor Hans Gottlob Rühle stellte dazu fest: „In Bezug auf die private Nutzung des Internets müssen die Arbeitgeber schnellstens für klare Verhältnisse sorgen – entweder in den Arbeits- und Dienstverträgen oder über eine entsprechende Betriebsvereinbarung.“

von Michael Acker

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