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Zeugen aus der Ursprungszeit gesucht

Kirchvers Zeugen aus der Ursprungszeit gesucht

In Wort und Bild soll zu sehen sein, wie in der Nähe des Kirchverser Waldschwimmbades der Grundstein für das Campinggelände gelegt wurde.

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Campen war in den frühen 60er Jahren in der Nähe von Kirchvers noch ein Abenteuer, auch wenn damals schon das Waldschwimmbad zur Erfrischung einlud.

Quelle: Privatfoto

Kirchvers. Es begann alles zu einer Zeit, als es zwar das Waldschwimmbad in Kirchvers schon gab, drumherum aber die Infrastruktur noch aus unberührter Natur bestand.

„Am Waldschwimmbad gab es weder Strom, noch Toiletten noch Duschen“, erinnert sich Theo Rüspeler an die 1950/60er Jahre. Damals, in seiner Jugendzeit, war der Salzbödener, der in Gießen aufwuchs, schon viele Male in Kirchvers, um dort zu zelten.

„Fließendes Wasser gab es an einem kleinen Bachlauf, der vom Waldhaus herunterkam und auch das Becken des Waldschwimmbades speiste“, erzählt Rüspeler. Das Wasser des Baches wurde morgens für eine schnelle Katzenwäsche und für das Zähneputzen genutzt. „Das Wasser war immer sehr kalt“, weiß Rüspeler noch heute.

Von der damaligen Lagerfeuer-Romantik ist wenig geblieben. Im Laufe der Jahre entstanden um das Waldschwimmbad herum viele Freizeiteinrichtungen: das Zeltlager für Kinder aus den Berliner Stadtteilen Charlottenburg und Wilmersdorf, das Jugendlager des Marburger St. Elisabeth Vereins und das Freizeitlager der hessischen Jugendfeuerwehren.

Im Jahr 1967 gründete sich ein Campingverein, der gegenüber des Waldschwimmbades einen Platz mit 27 Parzellen für Dauercamper einrichtete. Rüspeler, ist als überzeugter Camper einer der Parzellenpächter.

Einsendungen per Post nehmen Theo Rüspeler, Hainstraße 24, 35457 Lollar-Salzböden und Günter Nitsch, Cilly-Schäfer-Straße 10, 35037 Marburg, entgegen, Einsendungen per E-Mail sind an die Adresse campen-in-kirchvers@freenet.de möglich.

von Gianfranco Fain

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