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Zehn Millionen für eine sichere Zukunft

Roth-Werke Zehn Millionen für eine sichere Zukunft

Zehn Millionen Euro, 52 neue Arbeitsplätze, sieben neue Maschinen und ein hochmodernes Logistikzentrum. Die Roth-Werke in Buchenau und Wolfgruben rüsten auf.

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Die Roth-Werke haben kräftig investiert. Wie hier, in eine der neuen Automatisierungszellen. Zehn Millionen hat das Unternehmen in die Hand genommen, um sich auch künftig auf dem Markt positionieren zu können. Privatfoto

Das vergangene Jahr - es war ein erfolgreiches für die Roth Werke mit Sitz in Buchenau und Wolfgruben. So erfolgreich, dass 52 neue Mitarbeiter eingestellt, die Produktion ausgebaut und der Umsatz um 15 Prozent gesteigert werden konnte. Zehn Millionen Euro hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten in die Hand genommen, um auch künftig auf dem Markt mithalten zu können.

Das Kunststofftechnik-Werk in Wolfgruben konnte sich 2011 den größten Auftrag der Firmengeschichte sichern und somit den Startschuss für neue Investitionen geben. „Sieben neue Spritzgussmaschinen sowie neue Produktions- und Lagerflächen ermöglichen große Umsatzsteigerung“, so der Gesellschafter Manfred Roth. „Es hat eine Vorbereitungszeit von knapp einem Jahr gebraucht, bis die neuen Formen gebaut und die neue Halle errichtet werden konnte“, führt er die Pläne weiter aus.

Die neuen Maschinen haben Arbeitsplätze geschaffen. 23 am Standort Wolfgruben. Darunter sechs Auszubildende. Und die, so lässt Manfred Roth durchblicken, haben durchaus Aussichten auf eine Zukunft in dem Unternehmen. „Fachkräfte zu bekommen ist heutzutage schwieriger geworden. Wir versorgen und betriebswirtschaftlich und technisch mit den eigens ausgebildeten Kräften.“

Schneller, effektiver, innovativer. So könnte das Motto des Unternehmens lauten. Jedoch nicht um jeden Preis. Trotz der neuen Maschinen, die einen größeren Produktionsumfang ermöglichen, ziehen die Roth-Werke ihre Produktionsaufträge, die sie an die Behindertenwerkstätte in Dautphetal vergeben, nicht zurück.

Neues Logistikzentrum wird im Herbst fertig

„Diese Aufträge werden aufrecht gehalten. Das beinhaltet auch einen gewissen moralischen Aspekt. Wir machen das seit Anfang der 80-er -und wir werden es weitermachen“, versichert Manfred Roth.

Während die Expansion ni Wolfgruben eher im inneren der Produktionshalle sichtbar wird, wächst der Fortschritt auf dem Gelände der Roth Werke mit Energie- und Sanitärtechnik in Buchenau für jedermann sichtbar in die Höhe. „Die neue Halle steht. Das Dach ist drauf. In den nächsten Tagen werden die Reste der Außenhülle verschlossen“, berichtet Manfred Roth. Die Rede ist von einer rund 5000 Quadratmeter großen, hochmodernen Lagerhalle, die im Herbst eingeweiht werden soll. Drei Millionen Euro wird das neue Logistikzentrum kosten und sich völlig autark mit Wärme und Strom versorgen können. Eine hochmoderne Photovoltaikanlage auf dem Dach des großen Gebäudes macht es möglich. Zudem soll die Energie in den Thermosspeichern, die von den Roth werken selbst hergestellt werden, gespeichert und durch Kunststoffrohre der Roth-Flächenheizsysteme verteilt werden.

Ein Auftragsplus macht die Expansion nötig. „Es gibt eine Steigerung des Neubauvolumens“, erklärt Manfred Roth. Neu entstehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Großbauten haben die Nachfrage für Trinkwasserleitungssysteme, Flächenheizungen und Kühlungssysteme in die Höhe getrieben. „Die Umsätze für die Rohrsysteme sind gestiegen“, bilanziert Roth. Er weiß: „Je mehr bei Neubauten Wärme gedämmt wird, desto mehr muss man im Sommer auch für Kühlung sorgen.“ Eine Nachfrage, die das Unternehmen decken kann. Auch in Buchenau wurden Stellen geschaffen. 29 um genauer zu sein.Meist Maschinenbediener. Auch neun Auszubildende wurden eingestellt. „Wir haben hier in der Region eine sehr gute Arbeiter, auf die man sich verlassen kann“, zeigt sich der Gesellschafter zufrieden.

von Marie Lisa Schulz

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