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Wunsch erfüllt: BID kommt ans Auto

BID-Kennzeichen Wunsch erfüllt: BID kommt ans Auto

Von 85 Kunden in der Zulassungsstelle in Biedenkopf holten sich gestern 41 ein neues "altes" BID-Kennzeichen ab.

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Bürgermeister Joachim Thiemig (links) hält mit Jochen Koenemann, Leiter der Straßenverkehrsbehörde, das neue „alte“ BID-Kennzeichen ans Dienstfahrzeug.Foto: Silke Pfeifer-Sternke

Biedenkopf . Der erwartete Andrang blieb gestern in der Zulassungsstelle in Biedenkopf aus. Lediglich 41 der mehr als 1000 vorbestellten BID-Kennzeichen wurden gestern abgeholt und an die Autos montiert. Auch der Dienstwagen des Bürgermeisters, Joachim Thiemig, wurde als eines der ersten Fahrzeuge mit einem neuen Kennzeichen ausgestattet.

Mit dem BID-Kennzeichen könne jeder ein Stück Heimat mitnehmen, wenn er in den Urlaub fährt, erklärte Thiemig, Auch erhöhe die Kennzeichnung BID den Bekanntheitsgrad seiner Heimatstadt. Das Umrüsten der Fahrzeugkennzeichen habe somit einen positiven Effekt auf das Stadtmarketing.

Vorteil fürs Stadtmarketing

„Das ist aber kein Schritt in Richtung Separation“, erklärte Thiemig. Das große Interesse an den neuen „alten“ Kennzeichen zeige vielmehr, dass den Menschen ihre Region wichtig ist. Der Bürgermeister will demnächst auch ein BID-Kennzeichen für seinen Privatwagen beantragen. In dieser Hinsicht ist ihm sein Amtsleiter Erhard Schmidt einen Schritt voraus. Er montierte gestern ein Wunschkennzeichen mit seinen Initialen und seinem Geburtsdatum am Privatauto. „Ich fühle mich als Biedenkopfer“, machte er seine Intention deutlich und sagte, er sei stolz darauf, mit gutem Beispiel vorangehen zu können.

„Als es möglich war, die BID-Kennzeichen zu reservieren, habe ich sofort zugeschlagen“, sagte auch Volker Petri, der vom ausbleibenden Andrang überrascht war. „Ich habe mit mehr Publikumsverkehr gerechnet, aber mich freute, dass ich nicht lange warten musste“, ergänzte er. Transportunternehmer Kurt Lenz will künftig alle Neuzulassungen seines Fuhrparks mit einem BID-Kennzeichen ausstatten. Nach der Gebietsreform, sei er quasi gezwungen worden, von BID auf MR umzustellen. Das wolle er nun wieder ändern. Bettina Hartmann-Sauerwein aus Angelburg meldete ihren Neuwagen mit MR-Kennzeichen an. „Ich bin mit MR groß geworden und möchte auch dabei bleiben“, sagte sie.

von Silke Pfeifer-Sternke

und Benedikt Bernshausen

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