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Hinterland Wichtig ist, dass es den werdenden Müttern gut geht
Landkreis Hinterland Wichtig ist, dass es den werdenden Müttern gut geht
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18:57 11.12.2013
Cordula Sänger (Kreisvorsitzende des Hebammenverbandes, von links) und Beate Gnau (Zweite Kreisvorsitzende) ehrten Elisabeth Scheller, Margot Hachenberg und Ulrike Kopf-Löchel. Mit dabei waren Gabriele Kopp (Landesvorsitzende) sowie Andrea Schroer (Gesundheitsamt). Foto: Melanie Schneider Quelle: Melanie Schneider
Marburg

Die Kreisvorsitzende des Hebammenverbandes, Cordula Sänger, und ihre Stellvertreterin Beate Gnau überreichten Blumen und Gutscheine.

25 Jahre ist Ulrike Kopf-Löchel als Hebamme tätig. Schon als Kind war Hebamme ihr Wunschberuf. Die Ausbildung absolvierte sie Mitte der 80er Jahre in Erfurt. 1991 kam sie nach Marburg, wo sie im Jahr 2000 die Leitung des Kreißsaals übernahm. Besonders wichtig ist ihr, dass es den Müttern gut geht. Eine sichere Umgebung und eine gute Betreuung der Frauen sei ein Aspekt, den sie nie aus den Augen verliere. Auch der gute und ausgeglichene Umgang mit den Hebammen-Schülerinnen liegt ihr am Herzen.

Gut erinnern kann sie sich an ihre ersten Dienste, die sie gemeinsam mit Margot Hachenberg leistete. Hachenberg wurde ebenfalls für ihre langjährige Tätigkeit als Hebamme geehrt. 35 Jahre übt die gebürtige Pfälzerin den Beruf bereits aus. Sie ist Gründungsmitglied des Marburger Geburtshauses, wo sie auch heute noch arbeitet. Die Ausbildung zur Hebamme schloss sie 1978 in Marburg ab. Die damals 18-Jährige arbeitete zunächst in der Frauenklinik. Nach einem Ausflug an die Universität, wo sie Kunstgeschichte studierte, folgten weitere Stationen als Hebamme. Hachenberg ist Hebamme mit Leib und Seele. Und das spiegelt sich auch bei ihrer Arbeit wieder. Junge werdende Mütter bereitet sie besonders sanft auf eine natürliche Geburt vor und begleitet auch die Familie in dieser Zeit sowie nach der Niederkunft. In ihrer Freizeit reist sie gerne, geht tauchen und kümmert sich um ihren Enkel.

Hebamme Elisabeth Scheller wurde für 30 Berufsjahre geehrt. Ihre Ausbildung schloss sie 1983 in Marburg ab. Es folgten Stationen im Krankenhaus Lich sowie Homberg/Efze. Im Verlauf ihrer 22-jährigen Tätigkeit arbeitete sie zusätzlich als freie Hebamme und gab Kurse für Babymassage. Nach zwei Jahren auf der Geburtshilfestation im Diakoniekrankenhaus Wehrda ist Elisabeth Scheller nun als freie Hebamme in Amöneburg und Umland tätig. Bei ihrer Arbeit achtet sie sehr darauf, dass Frauen gebären können und nicht nur entbunden werden.

Professor Dr. Uwe Wagner, Leiter des Zentrums für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und Dr. Siegmund Köhler, Chefarzt Geburtshilfe und Kreißsaal, betonten die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit auch mit dem Geburtshaus Marburg und der Klinik Wehrda. Nur durch eine enge Zusammenarbeit sei zu gewährleisten, dass die Mütter bestens betreut und versorgt würden.

von Melanie Schneider

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